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WIL: Polizei fängt ausgebüxtes Federvieh ein

Am Montagmorgen sorgte ein freilaufender Fasan für Aufsehen an der Oberen Bahnhofstrasse. Dank dem raschen Eingreifen von Polizisten und Passanten konnte der Unruhestifter unverletzt eingefangen werden.
Der Fasan wird bis zum Eintreffen des Wildhüters im Vorraum der Migros Bank festgehalten. (Bild: Kapo)

Der Fasan wird bis zum Eintreffen des Wildhüters im Vorraum der Migros Bank festgehalten. (Bild: Kapo)

Viele werden sich wohl gefragt haben, ob sie noch träumen, als ihnen gestern frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit ein ungewöhnlicher tierischer Freund begegnete. Ein freilaufender Fasan machte die Strassen Wils unsicher. Ein Passant alarmierte daraufhin die Kantonspolizei St. Gallen. Diese rückte kurz nach 6.30 Uhr mit einer Patrouille aus, um das Federvieh einzufangen. Derweil soll der Fasan Augenzeugenberichten zufolge versucht haben, den Schwanenkreisel zum Fasanenkreisel zu proklamieren.

Polizei benötigt Hilfe von Passanten

Der Fasan zeigte sich auch in der Folge von seiner rebellischen Seite. Beim Eintreffen der Polizei schien der gefiederte Aufrührer Böses zu ahnen und ergriff die Flucht in Richtung Obere Bahnhofstrasse. Um dem weiterhin renitenten Vogel habhaft zu werden, bat die Polizei kurzerhand einige Passanten um Hilfe. Gemeinsam kreisten sie den Fasan ein und konnten ihn schliesslich in den Vorraum der Migros Bank treiben. Von dort bot sich ihm keine weitere Fluchtmöglichkeit, so dass vom wenig später eintreffenden Wildhüter sicher und unverletzt mit einem Netz eingefangen und in Gewahrsam genommen werden konnte.

Abklärungen zu Herkunft laufen

Der Fasan sei wohlauf, sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei. Der Wildhüter habe ihn auf einen Bauernhof gebracht. Noch ist unklar, woher das Tier stammt. Derzeit laufen Abklärungen. Man hoffe, den Fasan bald wohlbehalten seinem Besitzer zurückgeben zu können.

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