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WIL: Ortsgemeinde will sich präsentieren

Der Ortsbürgerrat möchte sein Wirken für die Öffentlichkeit bekannter machen. Dieses Vorhaben soll unter anderem mit der Verlegung der Ratskanzlei ins Baronenhaus und einem überarbeiteten Internetauftritt gelingen.
Gianni Amstutz
Bei den Abstimmungen über die Rechnung 2017 und das Budget 2018 herrscht bei den Ortsbürgern Einigkeit. (Bild: Gianni Amstutz)

Bei den Abstimmungen über die Rechnung 2017 und das Budget 2018 herrscht bei den Ortsbürgern Einigkeit. (Bild: Gianni Amstutz)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

Sie ist im Besitz des Baronenhauses und der Tonhalle, 427 Hektar Wald und jede zehnte in Wil wohnhafte Person ist Teil von ihr. Das zeigt, dass die Ortsgemeinde Wil, obwohl sie keine politische Funktion mehr hat, immer noch Einfluss auf das Leben in der Stadt hat. Am Mittwochabend fand im kleinen Saal der Tonhalle die Hauptversammlung statt. 95 von 2000 stimmberechtigten Ortsbürgern, oder rund 4,8 Prozent, folgten der Einladung des Ortsbürgerrats.

Eines der Ziele für die nächsten Jahre ist es, die Ortsgemeinde für die Bürgerinnen und Bürger sichtbarer zu machen. «Wir setzten uns schon immer für die Allgemeinheit ein. Im vergangenen Jahr kamen rund 10 Prozent unserer gesamten Ausgaben der Öffentlichkeit zugute», betonte Ortsbürgerpräsident Norbert Hodel. Das sei auch einer der Gründe, wieso es die Ortsgemeinde immer noch brauche.

Im Zuge des Vorhabens, die Arbeit der Ortsgemeinde vermehrt in der Öffentlichkeit zu präsentieren, wird die Kanzlei der Ortsgemeinde noch im Sommer dieses Jahres ins Baronenhaus verlegt. Zudem wird die Belebung des Baronenhauses durch die Auslagerung des Archivs weiter vorangetrieben. Dadurch wird ein weiterer Raum im Baronenhaus frei, der Hochzeitsgesellschaften, dem «Chällertheater» sowie Fremdmietern zur Verfügung stehen wird. Auch virtuell will man besser gefunden werden. Deshalb ändert die Ortsgemeinde auf das Jahr 2019 hin ihre Internetadresse von wilerbuerger.ch in ortsgemeindewil.ch.

Chronik soll bis im Herbst 2019 fertiggestellt sein

Die Rechnung 2017 und das Budget 2018 wurden an der Bürgerversammlung einstimmig genehmigt. Die Rechnung schloss mit einem Defizit von rund 80000 Franken. Dies stellt jedoch nur eine minimale Abweichung gegenüber dem Budget 2017 dar. Auch im Budget 2018 wird wieder mit einem Aufwandüberschuss von 36700 Franken gerechnet. Norbert Hodel versprach jedoch: «Wir setzen alles daran, dass das Defizit möglichst klein ausfallen wird.»Die im Budget 2018 veranschlagte Erhöhung der Entschädigungen für den Ortsbürgerrat aufgrund der zunehmenden Arbeitsbelastung um rund 13000 Franken sorgte ebenso wenig für Wortmeldungen wie die 27000 Franken, die für kleinere Renovationsarbeiten der Tonhalle eingeplant sind.

Zwei Projekte, welche die Ortsgemeinde beschäftigen werden, sind die Neugestaltung des Stadtmuseums und die Erstellung einer Chronik über die Stadt Wil. Letztere befinde sich auf gutem Weg, wie Ruedi Schär, Leiter des Ressorts Kultur, berichtete. Die Kosten von 360000 Franken werden je zur Hälfte von der Stadt und der Ortsgemeinde übernommen. Das erste von fünf geplanten Kapiteln der Chronik sei bereits fertiggestellt worden, Es sei vorgesehen, das Buch Ende Oktober 2019 präsentieren zu können.

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