Gegen Busverspätungen: Wiler Parlament verabschiedet neues Konzept

Das Stadtparlament hat ein neues Buskonzept verabschiedet. Damit sollen die Anschlüsse am Bahnhof künftig gewährleistet werden.

Gianni Amstutz
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Mit der Fahrplananpassung sollen die Busse künftig pünktlich am Bahnhof ankommen. (Bild: PD)

Mit der Fahrplananpassung sollen die Busse künftig pünktlich am Bahnhof ankommen. (Bild: PD)

Die Busse in Wil haben ein Problem mit Verspätungen. Oft müssen ÖV-Nutzer deshalb eine frühere Verbindung als eigentlich nötig nehmen, um den Anschluss am Bahnhof nicht zu verpassen. Das soll sich ändern. Der Stadtrat hat deshalb das Buskonzept 2021 erarbeitet und dem Parlament vorgelegt. Änderungen gibt es bei den Linien 701 (Neulanden), 702 (Rossrüti) und 703 (Neugruben). Die Kurse sollen als Stichlinien anstatt wie bisher als Rundkurse geführt werden. Das schafft Reserve- bzw. Ausgleichszeiten an den Linienenden, die bei Verspätungen eine pünktliche Abfahrt in die Gegenrichtung ermöglichen.

Umstritten war hauptsächlich die Linie 701. Im Neulandenquartier soll mit der Umstellung die Haltestelle «Sonnenberg» wegfallen. Dagegen regte sich bei den Anwohnern Widerstand. Über 150 Personen unterzeichneten eine Petition zur Beibehaltung der Haltestelle. Im Parlament setzten sich Grüne Prowil und SVP dafür ein. Für den Stadtrat war das keine Option, da von einer Abschaffung der Haltestelle letztlich die meisten Quartierbewohner profitierten, da es zu weniger Verspätungen komme. Das Konzept wurde verabschiedet. Ein Antrag der Grünen Prowil für die Einführung des Viertelstundentakts am Wochenende scheiterte hingegen.