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WIL: Menu mit Mordfall inklusive

Seit Mai haben die Schauspieler der «Bühne 70» für die Aufführung des Stücks «Meine Leiche, deine Leiche» geprobt. Morgen ist die Premiere im Gewölbekeller des «Hofs zu Wil» – ein ausgedehntes Nachtessen gehört dazu.
Josephine Opprecht
Karl Ulmer als Inspektor Ingo Irre, Walter Dönni als Hausmeister Alfons Moosgruber und Erwin Marchand als Kriminalassistent Walter Denkste. (Bild: PD)

Karl Ulmer als Inspektor Ingo Irre, Walter Dönni als Hausmeister Alfons Moosgruber und Erwin Marchand als Kriminalassistent Walter Denkste. (Bild: PD)

Josephine Opprecht

josephine.opprecht@wilerzeitung.ch

Das Stück wird von einem Fünf-Gänge-Menu, welches von den Angestellten des «Hofs zu Wil» zubereitet und serviert wird, begleitet. Begrüsst werden die Gäste am jeweiligen Vorstellungsabend mit einem Amuse-Bouche aus der Küche. Um 19.30 Uhr wird der erste Teil des Stücks gespielt, bevor die Suppe serviert wird. So wird während des Abends abwechselnd gegessen und gespielt. Das Stück wird in insgesamt vier Teilen präsentiert.

Nur die Leiche machte Sorgen

Sorgen um Komplikationen im Ablauf müsse sich Walter Dönni, Präsident des Vereins «Bühne 70», keine machen. Die Angestellten des Gastronomiebetriebs und die Schauspieler seien ein eingespieltes Team. Mit «Meine Leiche, deine Leiche» werde seit 2003 bereits das achte Esstheater in Zusammenarbeit mit dem «Hof zu Wil» aufgeführt, sagt Walter Dönni.

Die grösste Herausforderung während der Proben sei die Leiche gewesen. «Im Verlauf des Spiels wird die Leiche oft von A nach B verschoben. Wir hatten Schwierigkeiten, herauszufinden, wie wir es am besten inszenieren, damit es für die Zuschauer glaubwürdig wirkt», erzählt Dönni. In der Generalprobe habe nur noch an den Finessen wie dem Licht geschliffen werden müssen. «Wir sind bereit und guter Dinge, dass alles wie gewünscht verläuft», sagt Dönni.

Wie der Name des Stücks vermuten lässt, handelt es sich um eine Kriminalkomödie: Das gesamte Umfeld des Unternehmers Albrecht Greifenbrecht hat unter seinem Despotimus und Geiz zu leiden. Sei es die Ehefrau, die Tochter, der Kompagnon oder der Buchhalter: Sie alle finden, es sei an der Zeit, Greifenbrecht umzubringen und jeder sieht eine Möglichkeit, den Plan umzusetzen. Als der Unternehmer tatsächlich tot aufgefunden wird, beginnen die etwas schusseligen Kriminalbeamten mit den Ermittlungen, wobei jeder Beteiligte wie der nicht immer ganz nüchterne Hausmeister oder die in den Chef verliebte Sekretärin zu einem unterhaltsamen Spielverlauf beiträgt.

Hinweis

Das Stück wird während zweier Monate aufgeführt. Die Dernière findet am Samstag, 24. Februar 2018, um 19.30 Uhr statt.

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