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WIL: Mehrere Einsprachen eingegangen

Bis Montag lagen die Baupläne zum Altstadtgarten, dem Gastronomieangebot am Stadtweier, öffentlich auf. Aufgrund von Einsprachen ist der Betriebsstart gefährdet. Dieser ist für Anfang Mai geplant.
Gianni Amstutz
Die Visiere auf der Weierwiese zeigen das Volumen des geplanten Gastronomieprojekts an. (Bild: Gianni Amstutz)

Die Visiere auf der Weierwiese zeigen das Volumen des geplanten Gastronomieprojekts an. (Bild: Gianni Amstutz)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

Am Stadtweier herrscht – den Frühlingstemperaturen sei dank – bereits reger Betrieb. Jugendliche üben sich auf dem Skateboard in der Halfpipe, ein Pärchen geniesst sein Mittagessen auf einer Bank und auf dem Spielplatz tummeln sich Kinder. Noch haben sie keine Möglichkeit, sich direkt am Weiher einen Snack oder ein Getränk zu kaufen. Doch das soll sich bald ändern. Visiere künden es bereits an: Das Projekt für ein Gastronomieangebot am Stadtweier schreitet voran.

Einsprecher und Betreiber an einen Tisch bringen

Der Betriebsstart ist für nächsten Monat geplant. Doch die Bevölkerung wird sich vielleicht noch etwas länger gedulden müssen. Bis am Montag lagen die Baupläne für zwei Wochen auf der Bauverwaltung in Bronschhofen öffentlich auf. Gestern stand nun das Ergebnis der öffentlichen Planauflage fest: «Ich kann bestätigen, dass gegen die Baupläne des Altstadtgartens mehrere Einsprachen eingegangen sind», sagt Stadtschreiber Hansjörg Baumberger. Die Stadt sei nicht Bauherrin, betont er. Trotzdem sei es ihr als Grundeigentümerin und Initiantin des Projekts «Gastronomie am Stadtweier» wichtig, eine Lösung zu finden, welche sowohl für die Betreiber des Altstadtgartens als auch für die Anwohner stimme.

So schnell wie möglich wolle man die Einsprecher und das Team des Altstadtgartens zu einem Gespräch an einen Tisch bringen. Dabei sollen die unterschiedlichen Interessen berücksichtigt und in Einklang miteinander gebracht werden, sagt der Stadtschreiber.

Das Ziel, welches die Stadt mit dem Gastronomieangebot am Weiher verfolge, bleibe dasselbe, sagt Baumberger. «Wir wollen für die Bevölkerung einen Mehrwert an zentraler Lage in der Stadt schaffen und damit die Attraktivität von Wil weiter steigern.» Mit dieser Absicht hatte die Stadt einen Projektwettbewerb lanciert. Bis Ende Januar wurden sechs verschiedene Projekte eingereicht. Drei davon wurden einer Jury präsentiert, welche den «Altstadtgarten» schliesslich zum Siegerprojekt kürte, da er sich am besten in das Bild der Altstadt einfüge.

Ein Trio mit Gastronomieerfahrung

Hinter dem geplanten Gastronomieangebot stecken Thiemo Fisch, Sandro Grüninger und Raphael Zängerle. Die drei haben schon in verschiedenen Kombinationen miteinander Projekte organisiert. Zängerle und Fisch beispielsweise zeichnen sich seit zwei Jahren mitverantwortlich für die Organisation des Wiler Fasnachtszelts. Mit dem «Altstadtgarten» wollen die drei eine breite Öffentlichkeit ansprechen. Neben Snacks und Getränken soll es auch eine Mittagskarte geben. Weiter möchten sich die Betreiber in Form von kleineren Events am kulturellen Programm der Stadt beteiligen. Der Altstadtgarten soll im Durchschnitt an vier bis fünf Tagen pro Woche jeweils vom Morgen bis am frühen Abend geöffnet haben. Im ersten Jahr läuft das Projekt als Testbetrieb. Die Stadt will danach entscheiden, ob aus dem Provisorium ein dauerhafter Betrieb entstehen soll.

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