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WIL: Mehr Ökostrom von der Sonne

Auf dem Dach des neuen Betriebsgebäudes des Sicherheitsverbundes der Region produzieren die Technischen Betriebe Wil Solarstrom. Auch das Dach der Eishalle soll für eine Fotovoltaikanlage genutzt werden.
Christoph Strassmann, Leiter Markt und Kunden der TBW, und Andreas Dobler, Geschäftsführer des Sicherheitsverbundes, neben der über 860 Quadratmeter grossen Fotovoltaikanlage. (Bild: PD)

Christoph Strassmann, Leiter Markt und Kunden der TBW, und Andreas Dobler, Geschäftsführer des Sicherheitsverbundes, neben der über 860 Quadratmeter grossen Fotovoltaikanlage. (Bild: PD)

Das moderne Betriebsgebäude des Sicherheitsverbundes der Region Wil (SVRW) fällt auf. Dies nicht nur aufgrund seiner Grösse, die einer Kubatur von 30 Einfamilienhäusern entspricht, sondern auch wegen seines 96 Meter langen Daches. Auf diesem befindet sich die grösste auf einem öffentlichen Gebäude installierte Fotovoltaikanlage der Stadt. Seit April produziert das unter der Federführung der Technischen Betriebe Wil (TBW) gebaute Solarkraftwerk ökologischen und ökonomischen Strom.

Für SVRW-Geschäftsführer Andreas Dobler war eine sinnvolle Dachflächennutzung von Anfang an klar: «Als öffentlich-rechtliche Körperschaft möchten wir einen Beitrag zur ökologischen Energieversorgung leisten. Die grosse Dachfläche ohne Aufbauten zur Verfügung zu stellen, bot eine passende Möglichkeit.»

Das neue Gebäude ist für die TBW ein Glücksfall. «Die Bedingungen waren geradezu ideal», betont Christoph Strassmann, Leiter Markt und Kunden der TBW. Die Anlage konnte in den Dachaufbau integriert werden und ist damit Teil der Gebäudehülle, was architektonisch wertvoll ist. Doch auch finanziell zahlt sich das Projekt für alle Beteiligten aus. Einerseits sind die Investitionskosten grosser Fotovol­taikanlagen im Vergleich zu individuellen Kleinanlagen geringer. «Andererseits produzieren wir damit mehr Strom als wir verbrauchen», erklärt Dobler.

Mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 150000 Kilowattstunden (kWh) ist die Anlage für die TBW und die Region mehr als ein Imagefaktor. «Sie trägt massgeblich dazu bei, den Anteil Solarstrom am Wiler Ökostrom sukzessive zu erhöhen», sagt Strassmann. Zudem erfüllen die TBW mit solchen Projekten das vom Stadtrat beschlossene Ziel, dass die TBW im Sinne einer Vorbildwirkung der öffentlichen Hand und abgestimmt auf das Energiekonzept einen Beitrag für erneuerbare Energien der Stadt Wil leisten. Den TBW ist es ein Anliegen, beste Rahmenbedingungen für Gewerbe und Private zu schaffen, um die Zielsetzungen der Stadt in Bezug auf Fotovoltaikstrom zu erhöhen. «Wichtig bei all unseren Fotovoltaikprojekten ist zudem, dass wenn immer möglich die Synergien einer allfälligen Dachsanierung genutzt werden», betont Christoph Strassmann.

Dies aufgrund der vereinfachten Koordination der Arbeiten und der tieferen Projektierungskosten.

Weiteres Projekt in Planung

Um die regionale Stromerzeugung zu fördern, haben die TBW bereits ein nächstes Projekt in der Pipeline: Auf dem Dach des Eisstadions im Sportpark Bergholz soll ebenfalls eine Fotovoltaikanlage entstehen. Strassmann: «Wir planen ein Bürgermodell-Projekt und wollen allen Wiler Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, in der Grössenordnung seines eigenen Stromverbrauchs in eine von uns gebaute Fotovoltaikanlage zu investieren.» (sk)

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