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WIL: Mehr als das Aufzählen von Städten und Flüssen

Rund 270 Jugendliche aus 44 Ländern beteiligten sich Anfang August an der Geografie-Olympiade in Serbien. Zwei der vier Schweizer Teilnehmer sind Schüler der Kantonsschule Wil.
Die vier Schweizer Teilnehmer: Joel Vorburger (Uzwil, Kanti Wil), Sven Voigt (Bern, Gymnasium Neufeld), Timo Gimmi (Oberwangen, Kanti Wil) und Severin Spörri (Stein am Rhein, Kanti Burggraben, St. Gallen). (Bild: PD)

Die vier Schweizer Teilnehmer: Joel Vorburger (Uzwil, Kanti Wil), Sven Voigt (Bern, Gymnasium Neufeld), Timo Gimmi (Oberwangen, Kanti Wil) und Severin Spörri (Stein am Rhein, Kanti Burggraben, St. Gallen). (Bild: PD)

Es ist die zweite Teilnahme für die Schweiz am internationalen Wettbewerb – und zugleich die zweite Medaille. Nach 2016 in Peking gewinnen die Nachwuchstalente auch dieses Jahr an der Geografieolympiade in Serbien eine Bronzemedaille. Der St. Galler Maturand Severin Spörri (Kantonsschule am Burggraben) aus Stein am Rhein beweist sein Können und holt sich eine der begehrten Medaillen. «Ich freue mich sehr über meinen Erfolg», sagt Spörri.

Die Freude über die Medaille teilt er mit seinen drei Kollegen aus dem Schweizer Team: Timo Gimmi (Kantonsschule Wil) aus Oberwangen, Sven Voigt (Gymnasium Neufeld) aus Bern sowie Joel Vorburger (Kantonsschule Wil) aus Uzwil. Sie haben sich als Gewinner der Schweizer Geografieolympiade für die internationale Olympiade qualifiziert.

Die Prüfungen sind das Herzstück jeder Wissenschaftsolympiade. Bei der Geografie bestehen sie aus vier Teilen: einer dreistündigen schriftlichen Prüfung, zwei dreistündigen praktischen Aufgaben im Feld sowie einem einstündigen Multimediatest. Blickt man auf die Themen, so wird klar, dass Geografie viel mehr ist als das Aufzählen von Hauptstädten und Flüssen: Klima und Klimawandel, Wirtschaftsgeografie und Globalisierung sowie Stadtplanung stehen auf dem Programm. Flurina Jenal und Joelle Thoma, Organisatorinnen der Schweizer Geografieolympiade, haben die Jugendlichen nach Serbien begleitet.

Sie betonen, wie anspruchsvoll und lehrreich die Prüfungen waren. «Die Jugendlichen analysierten ein Phänomen aus verschiedenen Blickwinkeln und interpretierten, wie Natur, Raum und Gesellschaft miteinander interagieren», erklärt Joelle Thoma. Anhand der Insel Mont-Saint-Michel in Frankreich beschrieben die Teilnehmer, wie die Gezeiten wirken und wie die für den Tourismus und die Bevölkerung wichtige und einzigartige Insel erhalten bleiben kann.

Austausch unter der zukünftigen Generation

Wissenschaftsolympiaden wollen junge Talente intellektuell fördern. Gleichzeitig setzen sie sich auch für den Austausch unter der zukünftigen Generation von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern ein. Timo Gimmi von der Kantonsschule Wil sagt, dass sich die Teilnahme an der Olympiade auch deswegen gelohnt hat: «Ich konnte in Belgrad Kontakte mit Menschen aus Kulturen knüpfen, die ich sonst nie getroffen hätte. Ich habe gelernt, wie sie leben, und sehe die Welt jetzt mit anderen Augen.» (red)

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