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WIL: Kunstverständnis wecken und stärken

Die teilnehmenden Künstler des Projekts «Shopping» haben ihre Werke vollendet. Doch nicht nur sie sollten in der vergangenen Woche kreativ sein. Die Organisatoren boten Kindern und Jugendlichen an, in die Rolle des Kunstschaffenden zu schlüpfen.
Arcangelo Balsamo
Mitglieder von Arthur Junior und die Kunstschaffenden bei den letzten Vorbereitungen für die Vernissage. (Bild: pd)

Mitglieder von Arthur Junior und die Kunstschaffenden bei den letzten Vorbereitungen für die Vernissage. (Bild: pd)

WIL. Drei Wochen sind vergangen, seitdem sechs Künstler beziehungsweise Künstlerkollektive im Rahmen des Projekts «Shopping» 1000 Franken erhalten haben. Doch nicht nur sie wurden in den vergangenen Wochen aufgefordert, künstlerisch tätig zu sein.

Offenes Atelier im Hof zu Wil

Diese Woche boten die Organisatoren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit eines offenen Ateliers. Egal ob Kindergärtler oder Kantischüler, jeder war herzlich eingeladen, sich im Hof zu Wil selbst als Künstler zu versuchen. «Mit diesem Projekt möchten wir die Kinder für die Kunst sensibilisieren», erklärt Maura Kressig, Mitglied des Vereins Arthur Junior, der das Projekt Shopping organisiert hat. «Die Kinder sollen sich mit Kunst auseinandersetzen, ihr Verständnis dafür soll gestärkt werden», ergänzt Marcel Hörler, der ebenfalls zu den Organisatoren zählt. Neben den sieben Mitgliedern von Arthur Junior war auch jeweils einer der Kunstschaffenden präsent, um den Teilnehmenden Ratschläge zu geben.

Für die Aktion wurden in Zusammenarbeit mit den Geschäften an der Oberen Bahnhofstrasse fleissig intakte Abfälle gesammelt, aus welchen Kunstwerke entstehen sollten.

Organisatoren werweissen

Das Angebot wurde jedoch nicht wie gewünscht wahrgenommen. «Wir wissen nicht genau, woran es liegt. Mögliche Erklärungen sind die Ferienzeit, das Badewetter und das Pokémonfieber», werweisst Hörler. «Wir haben es einfach versucht, so als Experiment», ergänzt Maura Kressig. Das offene Atelier war gestern nachmittag letztmals geöffnet. In der Zwischenzeit haben die Künstler ihre Werke vollendet. Im Internet konnte mitverfolgt werden, was sie mit dem Geld angestellt haben. Die Herangehensweise der teilnehmenden Kunstschaffenden war sehr unterschiedlich. So investierte man zum Beispiel in Silber und in Schokolade, aber auch in Schwämme und Lumpen.

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