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WIL: Kunst aus der Region belebt das Stadtbild

Zum 40-jährigen Bestehen des «Rigolo» werden in der ganzen Schweiz Kunstpyramiden aufgestellt. Seit gestern sind vier der Kunstwerke in Wil zu sehen. Entworfen und umgesetzt wurden diese von Mitgliedern des Künstlerkollektivs Ohm 41.
Yves Weibel
In der ersten aufgestellten Kunstpyramide ist «Der tanzende Vogel» des Hinterthurgauer Künstlers Stefan Kreier (Bild) zu sehen. (Bild: Yves Weibel)

In der ersten aufgestellten Kunstpyramide ist «Der tanzende Vogel» des Hinterthurgauer Künstlers Stefan Kreier (Bild) zu sehen. (Bild: Yves Weibel)

Yves Weibel

yves.weibel@wilerzeitung.ch

Die erste Kunstpyramide zum 40-jährigen Jubiläum des «Rigolo» ist aufgebaut. Mit massiven Stahlbolzen fixiert der Hinterthurgauer Künstler Stefan Kreier darunter seine Metallskulptur. Kreier und drei weitere Künstler des Wiler Künstlerkollektivs Ohm 41 haben derzeit in Wil Leckerbissen ihrer Kunst ausgestellt. Die Aktion der Kunstpyramiden soll auch den regionalen Künstlern zugute kommen. So präsentieren sich diese seit gestern mit vier dieser Objekte in der Äbtestadt.

«Auch wenn die Pyramiden eine Jubiläumstournee begleiten, ist es uns wichtig, dass diese nicht direkt als Werbeaktion für die Bühnenproduktion verstanden werden», sagt Lotti Speglitz von der Marketingabteilung von «Rigolo». Vielmehr sei die Aktion eine Plattform für lokale Künstler. «Alle Kreativen haben freie Hand, wie die Pyramiden belebt werden sollen», sagt Speglitz. Dadurch entstünden 40 grundverschiedene Kunstwerke. «Allerdings sind nie alle gleichzeitig zu sehen. Sie werden jeweils in der Region, in der die Bühnenproduktion ‹Wings› gezeigt wird, aufgestellt», so Speglitz.

Schon etwas Moos auf dem Rücken

An vier Standorten in der Stadt Wil sind Werke von Künstlern des Kollektivs Ohm 41 zu sehen. Die durch das Künstlerkollektiv belebten Pyramiden sind an der Oberen Bahnhofstrasse (Roli Rüegg), beim Stadtweiher (Stefan Kreier), auf dem Kirchplatz (Markus Eugster) und auf dem Bahnhofplatz (Fri Freydl) zu betrachten. Die Kunstwerke sind noch bis am 16. Oktober aufgestellt.

Als erste Pyramide wurde gestern Morgen jene am Stadtweiher von Stefan Kreier errichtet. In ihr steht «der tanzende Vogel», wie Kreier seine Skulptur nennt. «Sie war schon in den 80er-Jahren bei der ersten grösseren Produktion des ‹Rigolo› in Flawil dabei», erzählt der Hinterthurgauer Künstler. Mittlerweile habe die Skulptur aus Stahlblech schon etwas Moos auf dem Rücken, witzelt er.

In Flawil ist ab dem 10. Oktober eine Arbeit von Angelika Kattruff zu sehen.

Der «Rigolo Swiss Nouveau Cirque»

Das mittlerweile knapp 40-jährige Familienunternehmen strebt als lebendiges Experiment mit seinen Produktionen eine Mischung aus Tanz, Artistik, Kunst und Musik an. «Unsere Produktionen sind nicht vergleichbar mit diesen im Zirkus», erklärt Speglitz. Seit der Gründung als Strassentheater habe man sich stetig weiterentwickelt.

2011 haben die Vorbereitungen zur Produktion «Wings» begonnen. Nach der Weltpremiere gastiert sie nun zum zweiten Mal in der Ostschweiz, dies im Rahmen der Jubiläumstournee.

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