WIL: Künstlerisches Schaffen im Tessin vertiefen

Auch dieses Jahr können sich Wiler Kulturschaffende wieder für ein Bick-Stipendium bewerben. Dieses umfasst einen vierwöchigen Aufenthalt im ehemaligen Atelier des verstorbenen Künstlers Eduard Bick.

Drucken
Teilen

Um die Kulturförderung gezielt auszubauen, bietet die Stadt Wil den Wiler Kulturschaffenden die Möglichkeit, im Rahmen eines Bick-Atelierstipendiums (siehe Kasten) ihr künstlerisches Schaffen zu vertiefen. Die Stadt Wil vergibt dazu jährlich zwischen Januar und Juni einen Aufenthalt von vier Wochen als Stipendium in einem der drei Bick-Häuser. Zum kostenlosen Aufenthalt kommen 1000 Franken Taschengeld hinzu. Zum siebzigsten Todestag des Künstlers und Kulturförderers Eduard Bick wurde das Kulturförderprojekt 2017 erstmals lanciert.

Die Häuser der Stiftung sind auch für Familien geeignet. Es herrscht Residenzpflicht. Bewerbungsberechtigt sind Kulturschaffende aller Sparten mit Bezug zur Stadt Wil. Die Bewerbung kann bis zum 10. September an wil@bick-ateliers.ch erfolgen mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem Link auf die Dokumentation des eigenen Werkes und der Biografie. Es sollten keine Dokumente gemailt werden.

Zusätzlich zum Atelierstipendium kann ein Mentoring beantragt werden. Damit ist gemeint, dass ein Mentor eingeladen werden kann, der sein fachliches Wissen oder seine Erfahrungen weitergibt, bei einer Projektentwicklung unterstützend wirkt. Gewünschte Mentoren, Experten oder Projektpartner sind mit entsprechender Begründung anzugeben. Anzugeben sind zudem die gewünschten Zeitpunkte des Aufenthaltes und das gewünschte Haus ( www.bick-ateliers.ch ). Unter dieser Webadresse sind auch die noch freien Termine ersichtlich.

Das Stipendium wird anlässlich der Verleihung der Förder-, Anerkennungs- und Kulturpreise der Stadt Wil am 22. November 2017 übergeben. (sk)

Weitere Infos unter www.stadtwil.ch/atelierstipendium