Wil kreiselt ein weiteres Mal

Während Stosszeiten stauen sich die Fahrzeuge bei der Kreuzung Hubstrasse/Glärnischstrasse in Wil. Um den Verkehrsfluss zu verbessern und um dem Bus das bessere Einhalten des Fahrplans zu ermöglichen, baut die Stadt einen Kreisel.

Philipp Haag
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Busse aus Littenheid, Wilen und Bichelsee fahren in Wil über die Hubstrasse in die Glärnischstrasse. (Bild: Philipp Haag)

Busse aus Littenheid, Wilen und Bichelsee fahren in Wil über die Hubstrasse in die Glärnischstrasse. (Bild: Philipp Haag)

WIL. Wer zu Stosszeiten von der Hubstrasse in die Glärnischstrasse Richtung Ilgekreisel einbiegen möchte, wird auf eine Geduldsprobe gestellt. Das Linksabbiegen ist den Fahrzeuglenkern wegen des dichten Verkehrs fast nicht möglich. Darunter leiden auch die Busse aus Littenheid, Wilen und Bichelsee, deren Linien über die Hubstrasse führen.

Nun hat die Stadtregierung sich entschieden, auf dem Knoten Hubstrasse/Glärnischstrasse einen Kreisel zu erstellen, wie Stadtrat Marcus Zunzer bestätigt. Ein Kredit ist im bewilligten Budget 2016 enthalten. Die Kosten belaufen sich auf 300 000 Franken. Der Kreisel kann ohne Landerwerb gebaut werden. «Der Platz reicht aus», sagt Zunzer. Baubeginn ist im Sommer des nächsten Jahres. In Betrieb genommen wird der Kreisel im Herbst. Durch den baulichen Eingriff soll der Verkehrsfluss verbessert werden und den Busbetrieben ermöglichen, die Fahrplansicherheit besser zu gewährleisten.

Ein Nebeneffekt betrifft die geplante Überbauung auf dem Landhaus-Areal an der Unteren Bahnhofstrasse. Die Ausfahrt der Tiefgarage liegt etwas unterhalb des Einlenkers der Churfirstenstrasse in die Glärnischstrasse. Wer das direkte Befahren der unübersichtlichen Kreuzung vermeiden will, kann den Umweg über den Kreisel nehmen.

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