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WIL: Jürg Zurbriggen ist Ehrenbürgerwurst

Der ehemalige Ratsschreiber der Ortsgemeinde Wil erhielt am traditionellen Bürgertrunk vom Gümpelimittwoch die textile Wursthaut von seinem Vorgänger Simon Lumpert übergestreift.
Die Mitglieder des Wiler Ortsbürgerrats freuen sich mit ihrem ehemaligen Ratsschreiber Jürg Zurbriggen (Mitte) über dessen Ernennung zur Ehrenbürgerwurst 2018. (Bild: PD)

Die Mitglieder des Wiler Ortsbürgerrats freuen sich mit ihrem ehemaligen Ratsschreiber Jürg Zurbriggen (Mitte) über dessen Ernennung zur Ehrenbürgerwurst 2018. (Bild: PD)

Reimend tastete sich Simon Lumpert zum Höhepunkt des Bürgertrunks der Ortsgemeinde Wil vor: die Ernennung der Ehrenbürgerwurst 2018. Dass es sich um einen Metzger handeln würde, verneinte der Träger der Ehrenbürgerwurst 2017 schnell. Als Lumpert anfügte, «gemacht für uns hat er viel, Tag für Tag» und später «gearbeitet hat er für die Ortsgemeinde, mit viel Präzision», war den meisten in der Tonhalle klar, dass es sich nur um Jürg Zurbriggen handeln kann, den vor kurzem in den Ruhestand getretenen Ratsschreiber der Ortsgemeinde Wil. Zurbriggen führte die Kanzlei der Ortsgemeinde Wil während der vergangenen elf Jahre mit Umsicht und Engagement. Er war der stille Arbeiter im Hintergrund, der Koordinator, der Organisator und das Gedächtnis der Ortsgemeinde. Er war der Primus inter Pares des Ortsbürgerrats.

Jürg Zurbriggen freute sich sichtlich. Nachdem Lumpert ihm die mit den Namen aller Ehrenbürgerwürste versehene textile Wursthaut übergestreift hatte, sagte er den 150 närrischen Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern im Saal, dass ihm die Ernennung eine grosse Ehre sei. Der Jubiläums-Ehrenbürgerwurst – Jürg Zurbriggen ist der 30. Träger des Titels – sowie den kostümierten und geschminkten Fastnächtlerinnen und Fastnächtlern ihre Aufwartung machte das Prinzenpaar der Fastnachtsgesellschaft Wil (FGW), Jeanette I. und Adrian I. Im Gefolge hatten sie Herold Mike Sarbach, der einige Bullen mit verbalen Spitzen an den Stadtrat oder den ehemaligen Hofnarr Lukas Reimann vorlas.

Für die schrägen und lauten Töne sorgte nicht nur die Guggenmusik Wiler Bäretatze, sondern auch die Ortsbürgerinnen und Ortsbürger selbst, als sie auf der Bühne voller Inbrunst das Wilerlied und den Wiler Fasnachtsmarsch sangen. Das Sinfonische Orchester Wil hatte mit einigen Stücken aus «Die Regimentstochter» für einen galanten Auftakt zum traditionellen Mahl gesorgt: Bürgerwurst mit Kartoffelsalat, Bürli und Bürgerwein. (pd)

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