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WIL: Jede zweite Woche geht es auf eine Wanderung

Der Jahrgängerverein 1931–35 Wil und Umgebung feierte sein 25-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung. Die Mitglieder treffen sich regelmässig zu Aktivitäten.

Gegen 80 Mitglieder und Gäste nahmen an der Jubiläumsveranstaltung teil. Der Vorstand, mit Präsident Ernst Gmür und Aktuar Erhard Hauser an der Spitze, investierte viel Zeit und Herzblut, um den Kameraden zum 25-jährigen Bestehen des Jahrgängervereins 1931-35 in der Aula des Berufsbildungszentrums ein würdiges Geburtstagsfest zu bieten. «Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass wir in unserem Alter das Jubiläum unseres Vereins in so grosser Zahl feiern können», sagte der Präsident einleitend. Nach den Geschäften der Hauptversammlung folgten ein Jubiläums-Nachtessen und ein Unterhaltungsteil.

In seinem Jahresbericht erwähnte Ernst Gmür die gut besuchten Vereinsanlässe. Jede zweite Woche ist eine Wandergruppe unterwegs. In der Kulturgruppe wurden eine Exkursion zum Jugendheim Plantanenhof und eine Besichtigung des Klosters Fischingen organisiert. Ein unvergesslicher Höhepunkt war die Vereinsreise nach Klewenalp.

Fitness erhalten, Kameradschaft pflegen

«Jede Bewegungstherapie, so auch das Wandern, zielt auf den Erhalt der Fitness und damit der Gesundheit ab. Dabei kommen auch Geselligkeit und Kameradschaft nicht zu kurz», betonte der Präsident. Die Wandergruppen erbrachten auf insgesamt 24 Halbtagestouren respektable Leistungen. Das Jahresprogramm 2018 wurde den Mitgliedern vorgestellt und genehmigt. Die Versammlung gedachte zudem den verstorbenen Kameraden Hans Rudolf Holenstein, Alfred Wyser und Oskar Stalder. Der Mitgliederbestand reduzierte sich um sieben auf 108 Personen.

Im dritten Teil der Jubiläumsveranstaltung standen der Rückblick auf die Vereinsgeschichte, die musikalischen Beiträge der Starterkids der Musikschule Wil sowie die Witze des Appenzeller Komikers Seppe-Toni im Mittelpunkt. Durch das Unterhaltungsprogramm führte Tamara Stolz, eine Enkelin des Präsidenten. Auch sie sei wie der Jahrgängerverein 25 Jahre alt, gab sie schmunzelnd bekannt.

Als Ehrengast nahm auch Peter Summermatter an der Versammlung teil. Der ehemalige Wiler Politiker gehört zu den Mitbegründern des Jahrgängervereins. In seinem Rückblick griff er Reminiszenzen aus den ersten Jahren auf. Mit seinem Konkurrenten Werner Wick um das Amt des Gründungspräsidenten habe er vereinbart, dass er ihn nach dem ersten Jahr ablöse. Dieses Amt führte er dann zehn Jahre lang aus, bevor ihm Ernst Gmür nachfolgte. «Mein Ziel, eine Mitgliederzahl von 200 Männern zu erreichen, habe ich allerdings verfehlt, was mich in meinem Stolz getroffen hat», sagte Summermatter. Ernst Gmür rief in Wort und Bild die prägenden Ereignisse der Vereinsgeschichte während seiner bereits 15-jährigen Amtszeit in Erinnerung. «Menschen brauchen nicht nur Brücken aus Beton und Stahl. Sie brauchen auch Brücken von Mensch zu Mensch», sagte er. (ei)

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