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Wil ist wieder in der Hand der Fastnächtler

«Huh ä Lotsch!» Der Wiler Fastnachtsruf war am Gümpelimittwoch an der offiziellen Fastnachtseröffnung auf dem Hofplatz so manches Mal zu hören. Die fünfte Jahreszeit hat in der Stadt Einzug gehalten.
Gianni Amstutz
Die Teufel nahmen wieder Wil ein: Auf dem Hofplatz wurde am Gümpelimittwoch traditionsgemäss die Fastnacht eröffnet. Bild: Nicola Ryser

Die Teufel nahmen wieder Wil ein: Auf dem Hofplatz wurde am Gümpelimittwoch traditionsgemäss die Fastnacht eröffnet. Bild: Nicola Ryser

Wie heisst es im Wiler Fastnachtlied doch so schön: «Di chlinschti Frau, dä gröschti Maa, gar alli händ ä Larve a.» Und alle waren sie am Mittwoch auf dem Hofplatz versammelt. Von den Vertretern der Fastnachtsgesellschaft über die Tüüfel und einige Guggenmusiken bis hin zu zahlreichen verkleideten Wilerinnen und Wilern, die sich das traditionelle und in der Äbtestadt einzigartige Spektakel zum Fastnachtsbeginn nicht entgehen lassen wollten. Spätestens mit dem Auszug der Tüüfel aus dem Hof um 19 Uhr übernahmen die Fastnächtler die Geschicke von Narrenwyl für eine Woche. Einige Stunden zuvor hatte die FGW im Rathaus offiziell das Zepter.

Rund 200 Ortsbürger geniessen am Mittwochmittag eine original Ortsbürgerwurst in der Tonhalle. Bild: Gianni Amstutz

Rund 200 Ortsbürger geniessen am Mittwochmittag eine original Ortsbürgerwurst in der Tonhalle. Bild: Gianni Amstutz

Wie üblich verteilte Herold Michael Sarbach in seiner Fastnachtsbulle zahlreiche Seitenhiebe an Personen, die im vergangenen Jahr besonderes Aufsehen erregt haben. Von den Einsprechern des Gastronomieprojekts am Stadtweier über die Verantwortlichen der SBB bis hin zum Wiler Stadtrat: Sie alle bekamen ihr Fett weg. Nach dem offiziellen Teil des Abends verteilten sich die Fastnächtler in der Budenstadt, wo sie wohl noch lange feierten. Ganz gemäss dem Fastnachtslied: «Mer fuxt und föpplet, schwingt sis Bei, und goht halt erscht am Morge hei.»

Traditioneller Bürgertrunk am Mittag

Bereits am Mittag fand ein Anlass statt, der ebenso zum Gümpelimittwoch gehört wie das «Huh ä Lotsch», jedoch den Ortsbürgern vorbehalten ist. Beim Bürgertrunk in der Tonhalle fanden sich rund 200 Ortsbürger ein, um eine original Ortsbürgerwurst zu geniessen.

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