Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WIL: Hofchilbi aus dem Bilderbuch

Prächtiges Sommerwetter, ein voller Hofplatz und viel gute Laune prägten die diesjährige Hofchilbi. Und Handballerin Stephanie Haag demonstrierte auch mit dem Hammer schwungvoll ihre Armeskraft.
Christof Lampart
Der Hofplatz war rasch gut besetzt, obwohl in der IGP Arena zeitgleich ein Stadionrekord aufgestellt wurde. (Bilder: Christof Lampart)

Der Hofplatz war rasch gut besetzt, obwohl in der IGP Arena zeitgleich ein Stadionrekord aufgestellt wurde. (Bilder: Christof Lampart)

WIL. Die Schweizer Handball-Nationalspielerin Stephanie Haag zeigte, dass sie nicht nur als Rückraumspielerin des LC Brühl das Runde ins Eckige zu wuchten weiss, sondern auch das Zapfzeug ins Runde.

Zwar reichte es nicht ganz zum «perfekten Anzapfen», das laut dem bayrischen Anzapf-Trainer Manfred Silbernagel aus nur zwei Schlägen bestehen sollte. Doch auch vier Schläge sind sehr passabel. Besonders, wenn es so charmant geschieht, wie es Stephanie Haag zu tun vermochte: zupackend und stets lächelnd. Die junge Frau verbreitete schon vom Kutschbock aus gute Laune, als der Sechsspänner von Feldschlösschen das Schnetztor passiert hatte.

Als das kühle Nass in die entgegengestreckten Humpen floss – die ersten 50 Liter eines jeden Fasses werden an der Hofchilbi gratis abgegeben –, stieg die Laune vieler, praktisch analog zu den sommerlichen Temperaturen.

Von Regen verschont

Dabei war das Ganze gar nicht selbstverständlich. Denn während Wil am Samstag von Regen verschont blieb, regnete es in St. Gallen. «Mir hat Stephanie Haag, welche gerade von einem Training aus St. Gallen kommt, gesagt, dass es dort richtig geschüttet hat», sagt OK-Präsident Rico Kreis. Obwohl praktisch zeitgleich der FC Wil den FC Zürich zum Schlagerspiel empfing, liessen sich die Leute nicht vom Kommen abhalten. Die Festwirtschaft war im Nu besetzt und die Party in vollem Gange. Für die 18jährige Lea Lyner war es «der erste Besuch, an den ich mich erinnern kann, obwohl mein Papi mich früher sicherlich auch mal mitgenommen hat». Die junge Wilerin genoss die Empfehlung ihres Lehrmeisters – «er sagte mir, dass ich mir die Atmosphäre hier nicht entgehen lassen sollte» – ebenso wie Roland Rau aus Wuppenau. «Hier stimmt jeweils alles, so dass ich mit meiner Frau Karin jedes Jahr komme, wenn das Wetter mitspielt. Es ist gemütlich hier, und die Musik stimmt auch», sagte der Geschäftsstellenleiter des Thurgauer Kantonalschützenverbandes.

Dieses Mal freiwillig

Auch der Wiler FDP-Kantonsrat Jigme Shitsetsang genoss das Fest. Ganz anders, als noch vor zwei Jahren. «Damals regnete es, und meine Kinder wollten unbedingt hin», lacht er. Dieses Mal war er, wie viele andere, freiwillig zugegen. Und das sicherlich nicht nur wegen des Freibiers.

Stephanie Haag zapft das erste Fass der diesjährigen Hofchilbi an.

Stephanie Haag zapft das erste Fass der diesjährigen Hofchilbi an.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.