WIL: Historischen Kern des neuen Zuhauses erkundet

Der Neuzuzügeranlass der Äbtestadt ist beliebt. Gut 180 Personen nutzten die Gelegenheit, die Stadt Wil sowie ihre Behörden kennenzulernen und Kontakte zu anderen Neuzugezogenen zu knüpfen.

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Liebe geht durch den Magen, auch die Liebe zum neuen Zuhause.

Liebe geht durch den Magen, auch die Liebe zum neuen Zuhause.

Alle Personen, die sich im vergangenen Jahr in der Stadt Wil niedergelassen haben, hatten Anfang September 2017 eine persönliche Einladung zur traditionellen Neuzuzügerinnen- und Neuzuzügerbegrüssung der Stadt Wil erhalten. Gut 180 Personen und damit noch einmal deutlich mehr als im Vorjahr waren dieser Einladung gefolgt. Familien mit Kindern, Paare und Einzelpersonen fanden sich am Samstagmorgen im schön dekorierten und aufgedeckten Saal der Tonhalle Wil ein, wo sie ein gemütliches Brunchbuffet erwartete.

Wissenswertes zur Stadt Wil

Den Auftakt des Anlasses prägten die Musikantinnen und Musikanten der «Stadtharmonie» Wil. Anschliessend begrüsste Stadtpräsidentin Susanne Hartmann alle Anwesenden. In einer kurzen Vorstellung präsentierte sie sodann nicht nur die Stadt Wil und ihre verschiedenen Aspekte von der Wohn- über die Arbeits- bis hin zur Bildungs- und Einkaufsstadt, sondern lieferte auch einige der Antworten, die zum Ausfüllen eines Stadt-Wil-Wettbewerbes benötigt wurden, welcher auf den Tischen auflag. Ein Teil der Wettbewerbsfragen wurde dabei ganz bewusst als Schätzfrage gestaltet – zu ihrer Beantwortung konnten die Teilnehmenden des Anlasses in ihrer Tischrunde diskutieren, was rege genutzt wurde. Als weitere «Joker» konnten die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger verschiedene Mitglieder des Stadtrats, Stadtschreiber Hansjörg Baumberger und Parlamentspräsidentin Ursi Egli befragen, die an den Tischen in der Tonhalle Platz genommen hatten. Parallel zu diesem Rätseln und Diskutieren lud im Foyer das Brunchbuffet zum Geniessen und zu spontanen Begegnungen ein.

Nebst den allgemeinen Informationen rund um die Stadt Wil wurden die Teilnehmenden des Anlasses auch mit Wissenswertem zum vielfältigen Vereinsleben in ihrem neuen Wohn- und Lebensort versorgt: Zahlreiche der 300 Wiler Vereine waren dem Aufruf der Stadt Wil gefolgt und hatten Informationsmaterial und Flyer eingereicht, die im Tonhallen-Foyer thematisch gruppiert zum Mitnehmen aufgelegt worden waren. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann lud die Anwesenden ein, sich hier zu bedienen. «Jede Einwohnerin und jeder Einwohner leistet einen wertvollen Beitrag zum lebendigen und vielfältigen Gesellschaftsgefüge in unserer schönen Stadt Wil. Dies gilt aber nur, wenn Sie den Begriff «Einwohner» auch künftig wirklich ernst nehmen. Es heisst nämlich nicht «Bei-Wohner» und schon gar nicht «Nebenher-Wohner», nein, es heisst «Ein-Wohner», im Sinn von sich einbringen, hineintreten in die Stadt Wil und in den Kreis ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, eintreten in die Stadtgemeinschaft. In diesem Sinne rufe ich alle auf, sich aktiv am politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben unserer Stadt zu beteiligen.»

Nach dem Brunch in der Tonhalle begaben sich die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger für den zweiten Teil des Programms in die Altstadt, wo die Stadttambouren Wil für ein weiteres musikalisches Zwischenspiel auf dem Kirchplatzschulhaus warteten. Anschliessend übernahmen die Stadtführerinnen und Stadtführer das Zepter. Sie brachten den neuen Wilerinnen und Wilern auf verschiedenen Rundgängen den historischen Kern ihres neuen Zuhauses näher. Sie führten sie freudvoll durch die Altstadt zu einigen markanten Gebäuden, wie dem Hof zu Wil oder dem Baronenhaus. (sk)