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WIL: Häxähüsli-Eigentümer sucht den Dialog

Die «Initiative Häxehuus» forderte Ende August, das Häxähüsli am Stadtweier müsse zu einem autonomen Jugendzentrum werden. Weil die Gruppe inzwischen aus der Anonymität herausgetreten ist, hat der Besitzer der Liegenschaft nun ein Treffen vorgeschlagen.

«Wir haben natürlich Verständnis für Ihr Anliegen und respektieren auch Ihre Bemühungen». Das schreibt Markus Brühwiler, Eigentümer des Häxähüslis am Wiler Stadtweier, an die «Initiative Häxehuus», die sich Ende Juni in einem offenen Brief an ihn wandte.

Die anonyme Gruppe forderte, die Liegenschaft gehöre in die Hände der Wiler Jugend. Das ­Häxähüsli sei prädestiniert als selbstverwaltetes Jugend­zentrum. Doch derzeit werde das Anwesen den Naturgewalten überlassen.

Keine Nutzung ohne grössere Investitionen

Markus Brühwiler, der das Haus vor einem Jahr zusammen mit seiner Frau gekauft hat, war, was die Zukunft des Häxähüslis betrifft, jedoch nicht inaktiv. Der Inhaber der Brühwiler AG Bauin­genieure und Planer hatte einen Architekturwettbewerb für den Umbau des bruchfälligen Gebäudes in ein Wohnhaus lanciert. Die Frist für die Einreichung eines entsprechenden Projekts ist ­einen Tag, bevor er den offenen Brief bekam, abgelaufen. Im Retourschreiben an die Gruppe hält Brühwiler deshalb fest, dass man im Planungsprozess für den Umbau des Einfamilienhauses stehe. «Es ist also keinesfalls so, dass dieses Haus im jetzigen Zustand noch lange am Stadtweiher die Besucher ‹wundern› lässt.» Es sei auch nicht der Fall, dass das Haus noch für irgendeinen Zweck nutzbar wäre, ohne dass grössere Investitionen in die bauliche Sicherheit und die Wohnhygiene getätigt werden müssten, schreibt er. «Wir können Ihnen deshalb kaum Hoffnung machen, dass die Liegenschaft für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum genutzt werden kann.»

Erst wollte Markus Brühwiler nicht auf den offenen Brief der «Initiative Häxähuus» reagieren. Dies, weil die Gruppe anonym auftrat. Inzwischen haben sich die Initianten bei ihm aber mit Namen zu erkennen gegeben. Brühwiler und seine Frau haben diesen deshalb ein Treffen vor­geschlagen, um die Sache zu besprechen. Mit dem Ziel, aus dem offenen Brief einen geschlossenen Dialog werden zu lassen.

Ursula Ammann

ursula.ammann@wilerzeitung.ch

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