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WIL: Gesamtarbeitsvertrag unterzeichnet

Bei der Stiftung Heimstätten Wil löst ein Gesamtarbeitsvertrag die bisher gültigen kantonalen Richtlinien ab. Dadurch sollen für die Mitarbeitenden sichere und verlässliche Arbeitsbedingungen geschaffen werden.
Gianni Amstutz
Nach der Vertragsunterzeichnung (von links): Paul Schmid, CEO Heimstätten Wil; Barbara Gysi, Präsidentin des Stiftungsrates; Maria Huber, Regionalsekretärin, und Katharina Prelicz-Huber vom VPOD; Lisa Keller Peko; Susann Kälin, Mitglied der Geschäftsleitung Heimstätten Wil. (Bild: PD)

Nach der Vertragsunterzeichnung (von links): Paul Schmid, CEO Heimstätten Wil; Barbara Gysi, Präsidentin des Stiftungsrates; Maria Huber, Regionalsekretärin, und Katharina Prelicz-Huber vom VPOD; Lisa Keller Peko; Susann Kälin, Mitglied der Geschäftsleitung Heimstätten Wil. (Bild: PD)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

Ein Monat Vaterschaftsurlaub, ein erweiterter Kündigungsschutz für über 50-Jährige und zwei Tage mehr Ferien pro Jahr: Das sind nur einige Punkte, von denen die 130 Mitarbeitenden der Heimstätten Wil profitieren. Kürzlich unterzeichneten die Stiftung Heimstätten Wil und der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) einen Gesamtarbeitsvertrag. Er tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2018 in Kraft.

Wandel von kantonaler Institution zu Stiftung

Bis Ende 2017 wurden bei den Heimstätten Wil arbeitsrechtliche Fragen durch kantonale Richtlinien geregelt. Denn erst vor drei Jahren wurden die Heimstätten von einer kantonalen Institution in eine Stiftung umgewandelt. Dies mit der Auflage des Kantons, für drei weitere Jahre die kantonalen Richtlinien anzuwenden. Da diese vor wenigen Wochen ausliefen, musste eine neue Regelung gefunden werden.

Inzwischen hatte sich bei den Heimstätten Wil eine Personalkommission gebildet. Diese regte die Aushandlung eines GAV an. Die Personalkommission wollte dadurch eine verlässliche und verbindliche Definition der Arbeitsverhältnisse erreichen. Der Stiftungsrat genehmigte schliesslich den GAV, welcher zwischen der Unternehmensleitung und der Gewerkschaft VPOD in Zusammenarbeit mit der Personalkommission ausgehandelt wurde.

Kostenneutralität als Vorgabe bei Erarbeitung

Als Vorgabe des Stiftungsrats galt es, den Vertrag kostenneutral zu erstellen. Die Heimstätten hätten schliesslich nicht plötzlich mehr Geld zur Verfügung gehabt, um die neuen Richtlinien einzuführen, teilen die Heimstätten mit. So habe man sich bei der Erarbeitung des GAV an die kantonalen Richtlinien angelehnt, aber auch zusätzliche Aspekte der Geschäftsleitung und Mitarbeiter miteinfliessen lassen. Die Verhandlungen seien intensiv gewesen, wie es in einer Medienmitteilung der Stiftung heisst. Mit der Unterzeichnung habe man nun die Grundlage für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung geschaffen.

Die wichtigsten Eckpunkte des neuen Vertrags seien neben zwei zusätzlichen Ferientagen aufgrund der erhöhten beruflichen Belastung unter anderem der Kündigungsschutz für Mitarbeitende über 50 Jahren, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch einen längeren Vaterschaftsurlaub, Absicherung im Krankheitsfall und eine Treueprämie nach fünf Jahren. Der GAV sei Ausdruck des Bewusstseins der Stiftung über ihre Verantwortung als Arbeitgeberin und trage dazu bei, die Anstellungsbedingungen weiter zu verbessern, teilen die Heimstätten Wil mit. Es sei ein Signal des Fortschritts und der Verlässlichkeit sowohl an die Mitarbeitenden als auch an den Arbeitsmarkt.

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