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WIL: Gastronomieprojekt am Wiler Stadtweier: Für das Team des "Altstadtgartens" geht ein Traum in Erfüllung

Schon lange spielen Thiemo Fisch, Sandro Grüninger und Raphael Zängerle mit dem Gedanken, am Weier ein Gastrobetrieb zu eröffnen. Vergangene Woche erhielt ihr Projekt den Zuschlag. Mit diesem wollen sie breite Teile der Bevölkerung ansprechen.
Gianni Amstutz
Eine Ideenskizze zeigt den geplanten Aufbau des «Altstadtgartens». (Bild: Illustration und Blder: PD)

Eine Ideenskizze zeigt den geplanten Aufbau des «Altstadtgartens». (Bild: Illustration und Blder: PD)

«Wir haben bereits vor Jahren über die Möglichkeiten eines Gastronomieangebotes am Wiler Stadtweier nachgedacht», sagt Thiemo Fisch. Der Weier biete eine perfekte Mischung aus Grünflächen, Wasser sowie einer tollen Kulisse mit der Wiler Altstadt. Wenn man diese Attribute bei anderen Städten vergleiche, finde man oft spannende Gastronomieangebote. In Wil sei das bisher nicht der Fall gewesen.

Umso grösser war die Freude bei Thiemo Fisch, Sandro Grü-ninger und Raphael Zängerle als sie die Ausschreibung der Stadt bezüglich eines Gastronomieangebots am Weier in der Zeitung gesehen hätten. Schnell war klar, dass sie ein eigenes Konzept ausarbeiten und einreichen wollten. Vergangene Woche erhielten sie nun den Zuschlag für den «Altstadtgarten».

Ein Team, das sich ergänzt

Bereits zuvor hatten sie in verschiedenen Zusammensetzungen miteinander Projekte realisiert. Die drei Teammitglieder ergänzen sich dabei bestens. Der 31-jährige Raphael Zängerle bringt Erfahrung aus der Getränkebranche mit, während Sandro Grüninger, 40 Jahre alt, sein Pendant aus der Nahrungsmittelindustrie ist. Der 30-jährige Thiemo Fisch wird mit seiner Erfahrung aus den Bereichen Finanzen und Administration beitragen.

Da alle drei in Wil aufgewachsen sind, kennen sie den Weier seit ihrer Kindheit. Noch heute gehen sie gerne zum idyllischen Örtchen mitten in Wils Zentrum. Der Stadtweier gehöre zu den wichtigsten Naherholungsgebieten der Stadt, sagt Fisch. Er trage massgeblich zur Identität Wils bei. Es sei ein Gebiet für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Altersklassen. Deshalb sei es dem Team von Beginn an ein Anliegen gewesen, mit ihrem Angebot eine breite Öffentlichkeit anzusprechen und der gesamten Bevölkerung einen Mehrwert zu bieten.

Zurzeit sei die Detailplanung im Gange. Neben Snacks und Getränken soll es auch eine Mittagskarte geben. Weiter möchten sich die Betreiber in Form von kleineren Events am kulturellen Programm der Stadt beteiligen. Auch hier sei es aber zu früh, um konkrete Angaben zu machen, sagt Fisch. Geöffnet haben soll der «Altstadtgarten» an vier bis fünf Tagen der Woche, jeweils vom Morgen bis am frühen Abend.

Die Konzession für den Gastronomiebetrieb wurde von der Stadt vorerst nur versuchsweise für ein Jahr vergeben. Doch das Team ist zuversichtlich, den «Altstadtgarten» nach dem Testbetrieb weiterführen zu können. «Wir glauben, dass wir ein gutes Projekt realisieren werden und hoffen damit möglichst viele Besucher positiv zu überraschen.»

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