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WIL: Für einmal war der FC Wil vor der Pause erfolgreich

Beim 2:0-Heimsieg des FC Wil gegen Rapperswil-Jona ereignete sich am Samstag in der IGP-Arena Aussergewöhnliches: Die Wiler lagen zur Halbzeit in Führung. Trainer Konrad Fünfstück begründet, warum dies in der laufenden Saison erst zum dritten Mal geglückt ist.
Doppeltorschütze Sergio Cortelezzi brachte den FC Wil mit seinem frühen Führungstor auf die Siegerstrasse. (Bild: Gianluca Lombardi)

Doppeltorschütze Sergio Cortelezzi brachte den FC Wil mit seinem frühen Führungstor auf die Siegerstrasse. (Bild: Gianluca Lombardi)

Die Wiler bestätigten gegen Rapperswil-Jona die überwiegend positiven Eindrücke dieser Rückrunde. Und dies gegen eine Mannschaft, die noch im Kampf um Platz zwei steckt. Im 14. Spiel des Jahres resultierte dank der beiden Tore von Sergio Cortelezzi der siebte Sieg. Jede zweite Partie wird also gewonnen. Seit Jahresbeginn gab es erst zwei Niederlagen. Dabei steckten die Wiler auch weg, dass mit Captain Granit Lekaj, Zé Eduardo (beide gesperrt), Ivan Audino und Andelko Savic (beide verletzt) vier Teamstützen fehlten und während des Spiels mit Ersatz-Captain Sandro Lombardi, Roberto Alves und Magnus Breitenmoser drei Spieler angeschlagen oder verletzt ausgewechselt wurden.

Für einmal legten die Wiler den Grundstein zum Erfolg bereits vor der Pause. Das kommt in dieser Saison selten vor. In den bisherigen 32 Spielen führte Wil bei Halbzeit erste dreimal – noch nie in einem Auswärtsspiel. Ganze 23 Mal stand es zur Pause unentschieden, gar 18 Mal sogar torlos.

«Es gibt wenige Überraschungsmomente»

Als Cortelezzi am Samstag nach knapp einer Viertelstunde das Skore eröffnete, war das gleichbedeutend mit dem erst neunten Wiler Tor in dieser Saison vor dem Seitenwechsel. Es war gar der zweitfrüheste Wiler Treffer. Einzig Alves hatte genau in halbes Jahr zuvor auf dem Weg zur 2:3-Heimniederlage gegen Chiasso noch vier Minuten früher getroffen. Alle anderen Mannschaften der Liga haben vor der Pause schon mehr als doppelt so viele Tore erzielt wie Wil.

Da in den Spielen mit Beteiligung des FC Wil in den ersten Halbzeiten grundsätzlich wenige Tore fallen, hat diese Statistik auch eine positive Seite: Es mussten vor der Pause erst zwölf Gegentore hingenommen werden. Alle anderen Challenge-League-Teams haben schon 15 Treffer und mehr kassiert. Wie sind diese Zahlen zu erklären? «Das zeigt, wie eng es in diese Liga ist und wie gut wir auf die Gegner eingestellt sind. Es zeigt aber auch, wie gut die Gegner auf uns eingestellt sind. Es gibt wenige Überraschungselemente», sagt Trainer Konrad Fünfstück. Zum Thema «offensive Harmlosigkeit vor der Pause» sagt er: «Die Chancen, die wir haben, werden zu wenig effizient verwertet. Die Offensive ist jene Reihe, wo der Schuh am meisten drückt. Wir haben keinen Spieler, der ein Spiel alleine entscheiden kann.»

In der Nachspielzeit fallen die Tore

Es lohnt sich als Fan übrigens, das Stadion nicht vorzeitig zu verlassen. Schon drei Tore haben die Wiler in dieser Saison nach Ablauf der regulären Spielzeit erzielt – und in dieser Zeitspanne auch vier Treffer kassiert.

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch

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