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WIL: FCSG-Sportchef: Noch drei Kandidaten im Rennen

Stefan Hernandez, Präsident des FC St.Gallen, und Trainer Giorgio Contini haben an einem Bankanlass in Wil referiert. Dabei verriet Hernandez, dass der neue Sportchef bald bekannt gegeben wird.
Simon Dudle
Giorgio Contini (links) und Stefan Hernandez. (Bild: Simon Dudle)

Giorgio Contini (links) und Stefan Hernandez. (Bild: Simon Dudle)

Bei der Gesprächsrunde wurden die hektischen Wochen angesprochen, welche den Verein zuletzt ereilt hatten. «Unruhe im Verein? Das stimmt nicht. Es ist jetzt besser als vorher», sagte Präsident Stefan Hernandez. Er ergänzte: «Zu Beginn meiner Tätigkeit haben die Rädchen der drei Organisationen FC St.Gallen Event AG, FC St.Gallen AG und Future Champs Ostschweiz nicht ineinander gegriffen. Nun ist es eine Riesenfreude, wie diese Einheiten aufeinander zugehen.» Zur hohen Personalfluktuation der vergangenen Wochen sagte der Präsident: «Viele Leute, die gegangen sind, werden wir nicht ersetzen.»

Auch das Thema Sportchef wurde thematisiert – wenn auch erst am Schluss vom Publikum. «Wir sind im Finale. Es sind noch drei Kandidaten im Rennen. Die Person muss uns ergänzen», sagte Hernandez.

Kontakt zum FC Wil hat sich verbessert

In einem weiteren Gesprächspunkt äusserte sich Contini zur Frage, was das Rezept eines guten Trainers ist. «Heute bringen alle einen Rucksack mit Fachwissen mit. Der Unterschied macht die Sozialkompetenz aus.» So verwundert es nicht, dass sich die St.Galler Mannschaft zwecks Teambildung immer schon morgens um 8 Uhr zum Frühstück trifft, also deutlich vor dem ersten Training. «Dann sehe ich, wer wie zerknittert daherkommt», sagte Contini am Anlass der St.Galler Kantonalbank in den Räumen der Autowelt Von Rotz. Auch das Mittagessen wird gemeinsam eingenommen. Ferner gehe es darum, alle Spieler bei Laune zu halten. «Am Tag nach einem Match sind die Ersatzspieler die wichtigsten. Während die Stammspieler auslaufen, trainiere ich mit jenen, die nicht gespielt haben», so Contini. Er sagt von sich selber, «kein Diktator» zu sein. Es gehe aber schon darum, Leitplanken zu setzen und diese mal enger oder weiter zu fassen. Das müsse gelingen, ohne die Autorität zu verlieren.

Auch die Zusammenarbeit mit dem FC Wil beim Nachwuchsprojekt Future Champs Ostschweiz wurde angesprochen. «Es gab in der Vergangenheit kulturelle Unterschiede», sagte Hernandez und spielte auf die türkischen Investoren in Wil an. «Seit sich die Situation wieder verändert hat, funktioniert es besser und wir haben darum einige Spieler in Wil platziert.»

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