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WIL: FC Wil hält an Bierpreis fest

Fussball und Bier gehören für viele Fans zusammen. Ab der Rückrunde wird der Gerstensaft in mehreren Schweizer Stadien um zehn Prozent teurer. Die Anhänger des FC Wil sind davon jedoch nicht betroffen.
Gianni Amstutz
Ein Bier gehört für viele Fussballfans zum Matchbesuch dazu. (Bild: Urs Jaudas)

Ein Bier gehört für viele Fussballfans zum Matchbesuch dazu. (Bild: Urs Jaudas)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

Ab Samstag rollt der Fussball in den höchsten Schweizer Spielklassen wieder. Bier und Bratwurst gehören dabei für viele Fans zu einem Matchbesuch. Doch wer an Fussballspielen gerne ein Bier trinkt, muss in mehreren Schweizer Stadien ab der Rückrunde etwas tiefer in die Tasche greifen. Der FC Basel, die Berner Young Boys und die beiden Zürcher Fussballclubs GC und FCZ erhöhen die Preise für ein kühles Blondes (4 Deziliter) um 50 Rappen auf sechs Franken. Bei den Fans der betroffenen Clubs stösst diese Massnahme auf wenig Gegenliebe. «Eine Frechheit», «Zum Kotzen für diese Brühe sechs Franken zu bezahlen» und «Bierboykott im Joggeli» sind als Reaktionen in den Fanforen zu lesen.

«Catering ist eine der wichtigsten Ertragsquellen»

Kein Thema ist eine Preiserhöhung für Bier beim Challenge-League-Schusslicht FC Wil, wo 4 Deziliter 5,50 Franken kosten, wie der zuständige Caterer, Urs Egger, auf Anfrage versichert. Eine Preiserhöhung sei auch für die kommende Saison nicht geplant. Generell werde der Preis in Absprache zwischen den Klubverantwortlichen und dem Caterer festgelegt, erklärt Egger. Dabei gelte es einerseits den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, andererseits die nötigen Einnahmen zu erzielen. «Gewinne aus dem Catering sind nach Tickets und Sponsorengeldern die drittwichtigste Einnahmequelle für Sportvereine aus den oberen Spielklassen», sagt Egger. Dass die Bierpreise im Bergholz nicht angehoben werden, zeige, dass der FC Wil ein sehr kundenfreundlicher Club sei.

Die Clubs, welche ab der Rückrunde 50 Rappen mehr für einen Gerstensaft verlangen, geben unter anderem eine Anpassung des nationalen Bierpreises als Grund dafür an. Die Gemeinsamkeit: Alle betroffenen Clubs beziehen ihr Bier von der Carlsberg-Gruppe. Diese hat ihre Preise im Sommer 2017 angehoben. Keine Preiserhöhung gab es hingegen bei der Brauerei Schützengarten, die ihr Bier via Egger’s Catering unter anderem in die IGP-Arena liefert. Zwar sei auch die St. Galler Brauerei teilweise von den höheren Rohstoffpreisen auf dem europäischen Markt betroffen, man wolle aber die zusätzlichen Kosten nicht auf die Kunden abwälzen, sagte Reto Preisig, Vorsitzender der Geschäftsleitung, kürzlich gegenüber «FM1 Today». Davon profitieren die Wiler Fussballfans. Als weiteren Grund für den höheren Bierpreis führt der FC Basel auf, dass die Verwendung von Mehrwegbechern zu einem grösseren Aufwand für die Caterer geführt habe. Auch hiervon ist der FC Wil nicht betroffen. Im Bergholz setzt man auf biologisch abbaubare Becher. Diese seien im Einkauf zwar «ein paar Rappen teurer» als normale Becher, wirkten sich jedoch für die Fans nicht negativ auf den Preis aus, sagt Urs Egger.

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