WIL: Erstmals mehr als 100 Mitarbeitende

Die Schmolz + Bickenbach Stahlcenter AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Davon profitieren die Mitarbeitenden mit Bonuszahlungen und Lohnerhöhungen. Auch die Aussichten auf 2018 sind positiv.

Drucken
Teilen
Geschäftsleitung der Schmolz + Bickenbach Stahlcenter AG: Andreas Koch, Leiter Finanzen/Administration; Peter Breitenmoser, Geschäftsleiter; Patrick Lenz, Leiter Einkauf/Verkauf (von links). (Bild: PD)

Geschäftsleitung der Schmolz + Bickenbach Stahlcenter AG: Andreas Koch, Leiter Finanzen/Administration; Peter Breitenmoser, Geschäftsleiter; Patrick Lenz, Leiter Einkauf/Verkauf (von links). (Bild: PD)

«Gemeinsam im Team haben wir 2017 Enormes geleistet», sagt Geschäftsleiter Peter Breitenmoser stolz. «Unsere Strategie und die Optimierungsmassnahmen der vergangenen Jahre zeigen deutlich ihre Wirkung. Wir haben die Herausforderung angenommen und ist es gelungen, die an uns gestellten hohen Anforderungen zu meistern», sagt Breitenmoser weiter. Nach ereignisreichen und intensiven Jahren ist Schmobi, wie das Unternehmen im Volksmund und auch betriebsintern genannt wird, 2017 an einem Wendepunkt angelangt: Absatz und Umsatz konnten gegenüber dem Vorjahr über 10 Prozent gesteigert werden.

Der Branchenverband Swissmem sei zuversichtlich, dass sich der Erholungstrend in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) fortsetze. Die wichtigsten Indikatoren deuteten auf eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung hin. «Das stimmt auch uns optimistisch. Das wirtschaftliche Umfeld in der MEM-Industrie hat sich wesentlich aufgehellt», sagt Verkaufsleiter Patrick Lenz.

Auch personell hat Schmobi einen neuen Meilenstein gesetzt: Das KMU hat sich kontinuierlich verstärkt und konnte dieses Jahr erstmals die Grenze von 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern knacken. Insgesamt konnten im zu Ende gehenden Jahr sechs Arbeitsplätze geschaffen werden.

Aufgrund des erfreulichen Geschäftsjahrs erhielten die Mitarbeitenden über den Bonus 2017 rückwirkend bis zu 1 Prozent Lohnerhöhung zugesprochen. Zudem wurden die Löhne 2018 um 0,5 Prozent erhöht. «Unser Team ist und bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor unseres Unternehmens. Die Belegschaft hat unsere schwierigen Entscheide in den vergangenen zwei Jahren mitgetragen. Wir wollen sie für den Einsatz und die Flexibilität am Erfolg beteiligen», erklärt Finanz- und Personalleiter Andreas Koch.

Das Stahlhandelsunternehmen hat im vergangenen Jahr mehr als eine Million Schweizer Franken in ihre Infrastruktur und IT investiert. «Wir wollen den Standort Wil/Bronschhofen weiter stärken und die Investitionen für die Zukunft noch ausbauen», betont Breitenmoser. Grosses Potenzial sieht die Geschäftsleitung in der Digitalisierung. «Für uns ist klar: Die Digitalisierung schreitet auch im Stahlhandel und in der stahlverarbeitenden Industrie voran. Wir wollen nicht nur zu den führenden Stahlhandelsunternehmen zählen, sondern in unserem Umfeld auch zu den Digital Leaders.» (red)

Aktuelle Nachrichten