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WIL: Eine neue Orgel als Überraschung

Erneut sorgt Maria Dreibrunnen für Diskussionen. Zwar wurde der Sanierungskredit für die Wallfahrtskirche an der Kirchbürgerversammlung einstimmig gesprochen. Dafür kam überraschend ein Antrag für eine neue Orgel.
Svenja Rimle
Der Entscheid ist gefallen: Die Wallfahrtskirche Maria Dreibrunnen kann im ersten Halbjahr 2019 saniert werden. (Bild: PD)

Der Entscheid ist gefallen: Die Wallfahrtskirche Maria Dreibrunnen kann im ersten Halbjahr 2019 saniert werden. (Bild: PD)

Rund dreieinhalb Jahre ist es her, seit die Neugestaltung in Maria Dreibrunnen für regen Diskussionsstoff gesorgte hatte. Am Freitagabend ging es im Pfarreizentrum an der Kirchbürgerversammlung mit 198 Stimmbürgern erneut um den Wallfahrtsort. Thema war die Sanierung des Deckengemäldes in der Wallfahrtskirche und deren Innenteilrenovation. Die letzte Renovation fand vor 30 Jahren statt. Risse in der Decke und das Herunterfallen von kleinen Teilen zeigten, dass eine Erneuerung dringend nötig sei. Ausserdem sollen die Parkplätze bei der Kirche neugestaltet werden, um mehr Sicherheit zu gewährleisten.

Das Projekt ist mit 610 000 Franken Eigenkosten für die Kirchgemeinde Wil veranschlagt. Zudem ist die Kirche während der Bauarbeiten vorübergehend geschlossen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Die Bauarbeiten sind für das erste Halbjahr 2019 geplant.

Verwaltungsrat wird auf dem linken Fuss erwischt

Damit hatte sich das Thema aber noch nicht erschöpft. Als einige Stimmbürger das Anliegen einer neuen Orgel für die Dreibrunnen-Kapelle in die Diskussion einbrachten, war das Stimmvolk nicht mehr einer Meinung. Der Verwaltungsrat reagierte auf diese Forderung überrascht, da bisher noch nie ein Antrag in diese Richtung gestellt worden sei. Verwaltungsratspräsident Jürg Grämiger argumentierte, dass eine solche Anschaffung zuerst sorgfältig geplant werden müsse, da es sich dabei um eine ziemlich aufwendige und kostspielige Investition handle. Der Antrag sei zu spontan, um an der diesjährigen Kirchbürgerversammlung diskutiert zu werden. Der Wunsch sei aber beim Verwaltungsrat deponiert und man werde so bald wie möglich einen gut durchdachten Vorschlag ausarbeiten.

Rückblickend ein gutes Jahr

Mit dem Jahr 2017 zeigten sich alle zufrieden, die Ziele wurden grossmehrheitlich erreicht. Die Verwaltungsrechnung zeigte, dass die Ausgaben in fast allen Bereichen tiefer waren als budgetiert. Sowohl die Jahresrechnung 2017 als auch der Voranschlag und der Steuerplan für das Jahr 2018 wurden von den Stimmbürgern einstimmig genehmigt. Mit viel Elan und voller Tatendrang werden nun die Ziele für das neue Geschäftsjahr angepackt, so der Leitspruch für die Zukunft.

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