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WIL: Ein Unentschieden für die Mutter

Beim 1:1 zwischen dem FC Wil und Vaduz kam es am Samstag zu einer Premiere: Die beiden Brüder Nick und Nils von Niederhäusern trafen zum ersten Mal überhaupt aufeinander. Obwohl beide verwarnt wurden, waren sie nach Spielschluss zu Spässen aufgelegt.
Simon Dudle
Freundschaftliches Unentschieden im Bruder-Duell: Der um gut sechs Jahre jüngere Nils (links) und Nick von Niederhäusern. (Bild: Simon Dudle)

Freundschaftliches Unentschieden im Bruder-Duell: Der um gut sechs Jahre jüngere Nils (links) und Nick von Niederhäusern. (Bild: Simon Dudle)

Nick von Niederhäusern ist um gut sechs Jahre älter als sein Bruder Nils. Während Nick zwischen 2013 und 2016 bei Vaduz spielte, dabei zu 52 Einsätzen in der Super League gekommen war und in der Winterpause bei Wil anheuerte, steht Nils seit dieser Saison bei den Liechtensteinern unter Vertrag. Nick spielte am Samstag durch, Nils wurde nach einer Stunde eingewechselt. Beide sahen von Schiedsrichterin Esther Staubli die gelbe Karte.

Nils von Niederhäusern, war es aus ihrer Sicht ein gerechtes Unentschieden?

Nils von Niederhäusern: Die ersten zehn Minuten waren sehr gut. Dann haben wir nachgelassen und hatten keinen Zugriff mehr aufs Spiel. In der zweiten Halbzeit war es nach einer Systemumstellung und zwei Einwechslungen wieder etwas besser. Leider hat es nur zu einem Unentschieden gereicht. Am zufriedensten dürfte unsere Mutter sein.

Nick von Niederhäusern, wie fällt ihr Fazit aus?

Nick von Niederhäusern: Es ist ein leistungsgerechtes 1:1. Mich nervt einfach unser frühes Gegentor. Der Eckball, welcher zum Treffer führte, wäre nicht nötig gewesen.

Ist dieses Unentschieden ein gewonnener Punkt oder sind es zwei verlorene Zähler?

Nils von Niederhäusern: Wir hatten zuletzt einen guten Lauf und drei Punkte wären ideal gewesen. In dieser Phase können wir mit einem Punkt nicht zufrieden sein.

Nick von Niederhäusern: Auch wir wollten die drei Punkte, da wir zuhause spielten. Wir sind in diesem Jahr aber immer noch unbesiegt, was äusserst positiv ist. Für uns steht die Leistung im Vordergrund. Diese war phasenweise top, phasenweise nicht. Wir müssen daran arbeiten, über 90 Minuten konstanter aufzutreten.

Sie sind auf dem Feld nicht direkt aufeinander getroffen. Trotzdem: Wie war das Bruderduell?

Nils von Niederhäusern: Ich hatte schon immer gehofft, mal gegen meinen Bruder zu spielen.

Nick von Niederhäusern: Für mich war es nicht allzu speziell.

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