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WIL: Ein Konzert im Zeichen der Sterne

Der 60-Voices-Chor entführte das Publikum in der Kreuzkirche auf eine musikalische Reise durch das Weltall. Der Chor verband Projektionen von Sternenbildern an den Wänden mit dazu passenden Songs.
Dirigentin Jeannine Egli, Gesamtleiter Walter Gysel und der Chor nehmen den Applaus nach dem Konzert entgegen. (Bild: Sereina Meienhofer)

Dirigentin Jeannine Egli, Gesamtleiter Walter Gysel und der Chor nehmen den Applaus nach dem Konzert entgegen. (Bild: Sereina Meienhofer)

Der 60 Voices Chor unter der Leitung von Jeannine Egli ist bekannt für die Originalität seiner Konzerte. Am Samstag fand in der Kreuzkirche Wil die Premiere ihres Projekts «Sternenklänge» statt. In der gut besetzten Kirche zeigte der rund 60-köpfige Chor seine Flexibilität. Das Konzert fand im Halbdunkeln statt, während an den Wänden Sternenbilder projiziert wurden. Eine besondere Herausforderung war die Geschwindigkeit des Konzertes. Der Chor sang alles an einem Stück und wurde nicht durch Applaus unterbrochen.

Die Geschichte des Weltalls musikalisch erzählen

Der Gesamtleiter Walter Gysel ist der Initiant dieses Konzertes. Schon als Kind habe ihn die Sternenwelt interessiert. Das Aufkommen der Lichtshows, wie jene beim Bundeshaus in Bern, hätten ihn inspiriert, Musik mit Lichteffekten zu kombinieren.

Die musikalisch erzählte Geschichte startete vor dem Urknall, zog durch interstellare Nebel, an Sternen vorbei zur Sonne, zum Mond bis hin zur Erde. Mit Songs wie Heaven, Vom selben Stern und Mr. Sandmann wurde das Publikum mit vielfältigen Klängen unterhalten. Besonders die Solisten Anja Eberl, Antonella Vidi Maier, Bernadette Afshar, Richard Bösiger, Samira Yildiz und Susanne Pölzl stellten ihre Gesangskünste unter Beweis. Sorgfältig ausgelesene Sternenbilder sicherten eine ganz besondere Atmosphäre. Aber nicht nur die Sänger wurden auf die Probe gestellt. Die Zuhörer wurden anfangs aufgefordert, das Klatschen zu unterlassen. Dies fiel nicht immer ganz einfach. Der Schlussapplaus bewies aber, dass der Auftritt das Publikum begeisterte. Walter Gysler bedankte sich und erwähnte, dass der 60-Voices-Chor die Frauen Quote sicherlich erfülle. So wies er darauf hin, dass noch weitere Männerstimmen für den Chor gesucht werden. Der Chor spendet einen Teil der Kollekte der Stiftung «Sterntaler». Nicht nur während dem Programm, sondern auch vor- und nachher wurden die Zuhörer mit dem Thema Weltraum vertraut gemacht. Zur Auflockerung der Wartezeit, wurden Fakten zum Weltall auf eine Leinwand projiziert. Nach dem Konzert wurden Mailänderli in Sternenform verteilt und man traf sich bei Glühwein und Punsch, um die Eindrücke auszutauschen. Die nächste Aufführung findet am Sonntag, 19. November, um 17 Uhr in der Kirche Zuzwil statt.

Sereina Meienhofer

redaktion@wilerzeitung.ch

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