Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WIL: Doppeltes Glück für Ramona I.

Improvisation wurde an der Wiler Neujahrsbegrüssung grossgeschrieben. Denn, da die Königsfigur verloren ging, krönten die Verantwortlichen schlichtweg die Jüngste, die noch anwesend war.
Christoph Heer
Zwei strahlende Gesichter. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann kürte am Dreikönigstag Ramona Hug zur Königin. (Bild: Christoph Heer)

Zwei strahlende Gesichter. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann kürte am Dreikönigstag Ramona Hug zur Königin. (Bild: Christoph Heer)

Christoph Heer

redaktion@wilerzeitung.ch

Eine tolle Geste von Renato Müller, den Helferinnen und Helfern und dem organisierenden Stadtrat am Drei-Königs-Treffen am Samstagabend. Denn schon im vergangenen Jahr konnte kein König erkoren werden, damals wurde wahrscheinlich das Königskuchenstück von einem Sternsinger mit eingepackt und erst zu Hause gegessen. Ähnliches ereignete sich auch vorgestern. Man wartete vergeblich auf die Krönung der Wiler Königin oder des Königs. Schon etliche Gäste hatten die Kunsthalle verlassen, als Renato Müller per Zufall die Königsfigur auf dem Boden liegend entdeckte. Kurzerhand entschloss er sich, die zu diesem Zeitpunkt jüngste Besucherin mit dem Königstitel zu beehren. Immerhin beinhaltete dieser auch einen Gutschein vom Sportpark Bergholz. Und wie es der Zufall wollte, war die 14-jährige Ramona Hug aus Wiezikon die Auserwählte. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen und erklärte den Anwesenden, dass es ausgerechnet Ramona Hug war, welche sie zu Beginn des Anlasses fragte, ob auch Auswärtige ein Stück Kuchen haben dürfen. «Natürlich», entgegnete ihr die Stadtpräsidentin.

Königin ist Wil-Shopping-Fan

Stolz und überrascht zeigte sich die junge, neue Wiler Königin. Sie betonte zeitgleich, dass sie Wil eine tolle Stadt findet. «Ich liebe es, im Schwimmbad vom Sportpark Bergholz oder in der Eishalle meine Freizeit zu verbringen. Auch die Busverbindung von zu Hause in die Stadt passt sehr gut und auf den Wiler Turm gehe ich sowieso gerne». Die Wiezikerin verbringt viel Zeit in Wil, «Ohrringe stechen oder im Cine- wil einen spannenden Film anschauen, das macht Spass. Das Allerbeste ist jedoch die ‹Shoppingmeile› in der Fussgängerzone, da habe ich schon manches Schnäppchen gemacht». Unwohl fühlt sie sich aber manchmal, wenn sie sich mit Kolleginnen im Dunkeln am Bahnhof befindet. «Da sind ab und zu komische Gestalten», sagt sie.

Finnischer Glögi und Jodel

Was Wiler Einwohner als Könige unternehmen würden, beantworteten drei Befragte wie folgt. «Verkehrsprobleme lösen, weil zu hohes Aufkommen in der Stadt» (Esther Scherrer), «Irgendwie zu einer höheren Stimmbeteiligung an Abstimmungen beitragen» (Alfred Trost), «Für mehr Engagement zuhanden der Öffentlichkeits- und Vereinsarbeit sorgen» (Heidi Staubli). In einem waren sich die rund 100 Teilnehmer aber einig: Dieser Anlass soll weitergeführt werden. Da paaren sich nämlich Kurzweil mit Geselligkeit und Freundschaften können gepflegt oder geschlossen werden. Der Jodlerklub Wil umrahmte das Ganze musikalisch, die Sternsinger überbrachten den Segen, Stadtpräsidentin Susanne Hartmann hielt eine kurze Ansprache und Franziska und Rolf Haltiner hatten 30 Liter selber gemachten, originalen finnischen Glögi dabei. Dieser Glühwein, dessen Rezept geheim bleibt, sorgt immer wieder für Begeisterung.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.