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WIL: Diskussion nimmt kein Ende

Noch ist nicht abschliessend geklärt, wie der Turm genutzt werden soll. SVP-Stadtparlamentarierin Ursula Egli hat deshalb eine Anfrage eingereicht und verlangt Antworten vom Stadtrat.
Gianni Amstutz
Die Nutzung des Turms beschäftigt die Wiler Politik und Vereine. (Bild: Gianni Amstutz)

Die Nutzung des Turms beschäftigt die Wiler Politik und Vereine. (Bild: Gianni Amstutz)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

Die Liegenschaft zum Turm bleibt ein Streitpunkt in Wil. Noch immer ist nicht abschliessend geklärt, wie der Turm in Zukunft genutzt werden soll. Fest steht: Eine andere Nutzung der Räumlichkeiten als bisher kommt vorläufig nicht in Frage. 2,7 Millionen müsste die Stadt alleine für die Behebung von Mängeln, die den Brandschutz betreffen, investieren. Deshalb hat das Departement für Bau, Umwelt und Verkehr (BUV) entschieden, die Liegenschaft weiterhin so zu nutzen wie bisher. Noch laufen dazu Abklärungen im BUV.

Guggen finden keine Unterkunft

Da die Verantwortlichen des BUV anfangs jedoch davon ausgingen, es seien zwingend bauliche Massnahmen nötig, kam es zu einem Missverständnis. In der Folge wurden die Betten des Massenlagers vom Sicherheitsverbund Region Wil an eine rumänische Gemeinde verschenkt, sodass eine Übernachtung im Turm nicht mehr möglich ist. Für auswärtige Guggen, die an die Wiler Fastnacht kommen, wird das zum Problem. «Es gibt in Wil keine wirklichen Alternativen für Übernachtungen», sagt Oliver Baumgartner, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Wil. Eine Gugge aus Bern habe sich deshalb entschlossen, in einem Hotel zu übernachten. Doch für viele andere Fastnächtler von auswärts komme dies aus finanziellen Gründen nicht in Frage. «Einmal mehr werden den Vereinen Steine in den Weg gelegt. Und das von einer Stadt, die sich als Vereinsstadt rühmt», sagt SVP-Stadtparlamentarierin Ursula Egli. Sie hat deshalb eine Anfrage eingereicht. In dieser will sie vom Stadtrat wissen, aus welchen Gründen die Betten aus dem Turm entfernt wurden. Zudem fragt sie, ob der Stadtrat bereit ist, dafür zu sorgen, dass bis zur definitiven Entscheidung über die Nutzung des Turms die Gruppenunterkunft wieder verfügbar ist. «Die Stadt müsste ja überhaupt nichts ändern, damit der Turm weiter genutzt werden kann», sagt Ursula Egli. Zudem habe man schon länger gewusst, dass der Turm zu Beginn dieses Jahres in den Besitz der Stadt übergehen werde. Die Aussagen von Stadtrat Daniel Stutz in den «Wiler Nachrichten» hätten sie enttäuscht. Es müsse doch möglich sein, bis zur Fastnacht eine Lösung zu finden, ­gerade weil die Stadt ja bereits länger wisse, dass Guggen jedes Jahr zur Fasnachtszeit Über­nachtungsmöglichkeiten in Wil bräuchten. Doch nicht nur der Stadtrat, sondern auch die Verwaltung stehe dabei in der Verantwortung. Das BUV konnte auf Anfrage keine Angaben machen, da das Parlament durch die Anfrage von Ursula Egli ein Erstinformationsrecht geniesst.

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