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WIL: Die Wiler Sportanlagen AG macht erneut Gewinn

Zum dritten Mal in Folge schreibt die Wiler Sportanlagen AG schwarze Zahlen. Der Gewinn fällt mit 43000 Franken geringer aus als in den Vorjahren. Zu viele Schlechtwettertage verhinderten ein besseres Ergebnis.
Gianni Amstutz
Wispag-Geschäftsführer Marcel Schneller vor dem Eingang des Sportparks Bergholz. (Bild: Gianni Amstutz)

Wispag-Geschäftsführer Marcel Schneller vor dem Eingang des Sportparks Bergholz. (Bild: Gianni Amstutz)

Nach einem schwierigen Anfangsjahr 2014 mit einem Defizit von 600000 Franken schreibt die Wiler Sportanlagen AG (Wispag) nun zum dritten Mal einen Gewinn. Im Geschäftsjahr 2017 resultiert ein Plus von rund 43000 Franken. Vergleicht man die Zahlen mit den beiden Vorjahren (2015: 213000; 2016: 395000) fällt der Gewinn jedoch um einiges tiefer aus.

«Man muss diese Zahlen relativieren», betont Wispag-Geschäftsführer Marcel Schneller. Im Geschäftsjahr 2017 seien die Betriebsbeiträge, welche die Stadt Wil der Wispag im Rahmen der Leistungsvereinbarung abgibt, mit 1,5 Millionen Franken tiefer ausgefallen als in den Vorjahren. Hinzu kamen 190000 Franken von umliegenden Gemeinden, welche sich an den Betriebskosten beteiligen. So kommt die Wispag auf ein Budget von 1,69 Millionen Franken. In Anbetracht der planmässig tieferen Betriebsbeiträge der Stadt zeigt sich auch Verwaltungsratspräsident Christian Tröhler zufrieden und spricht von einem soliden Geschäftsjahr.

Badi Weierwiese schwimmt gegen den Trend

Was ebenfalls für einen geringeren Gewinn als in den Vorjahren gesorgt habe, sei das Wetter im Sommer, sagt Schneller. «Der Start war mit einem schönen Mai und Juni zwar vielversprechend gewesen.» Viele Schlechtwettertage in der Hauptsaison im Juli und August hätten jedoch ein besseres Ergebnis verhindert. «So kann man insgesamt von einem durchschnittlichen Sommer sprechen.» Im Freibad Bergholz bewegten sich die Besucherzahlen auf Vorjahresniveau. Die Badi Weierwiese hingegen konnte um 19 Prozent zulegen. Das sei sehr erfreulich. Die Zunahme in der «Weierwiese» sei entgegen dem Trend 2017. Denn wie in der Bergholz-Badi hätten sich die Besucherfrequenzen auch andernorts auf einem Durschnittsniveau bewegt, weiss Schneller von Branchenkollegen. Für die guten Zahlen im Freibad Weierwiese seien einerseits spezielle Veranstaltungen wie das 50-Jahr-Jubiläum des Wiler Badisturms und das Vollmondschwimmen massgebend. Andererseits könne man auch auf eine treue Stammkundschaft zählen, was nicht zuletzt der Arbeit des Teams zu verdanken sei.

Insgesamt mehr Besucher als im Vorjahr

Nicht nur die Badi Weierwiese konnte mehr Besucher verzeichnen als im Vorjahr. In den Bereichen Hallenbad (+0,9 Prozent), Wellness (+1,5 Prozent) und das Kursangebot mit einem Umsatzplus von fünf Prozent wiesen ebenfalls eine Zunahme aus. Insgesamt konnte mit 310000 Besuchern, wobei Besucher der Fussball- und Eishockeyspiele nicht mit eingerechnet sind, ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr registriert werden. Der Gewinn von 43000 Franken soll als Reserve für künftige Ersatzbeschaffungen verwendet werden.

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