WIL: Die Altstadt wird zu einer grossen Galerie

Das kulturelle Erbe der Stadt ist kaum bekannt. Ab Mitte Oktober ist ein Teil in Schaufenstern ausgestellt.

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In der Sammlung der Ortsgemeinde Wil lagert ein bedeutender Teil des kulturellen Erbes der Stadt. Dazu zählen öffentlich kaum bekannte Skulpturen, Ölbilder sowie Holzschnitte. Nun wird ein Teil dieser Werke in Schaufenstern der Altstadt präsentiert. Kreationen von Karl Glauner, Karl und Lukas Peterli, Georg Rimensberger, Hermi Breitenmoser, Urban Blank, Bruno Schär und Werner Hilber sind dabei zu entdecken.

Rund zwei Dutzend Werke sind zu sehen

Rund zwei Dutzend Kostproben des vielfältigen Schaffens der Wiler Künstler sind ab Freitag, 13. Oktober, bis zum Freitag, 3. November, in Schaufenstern in der Altstadt zu sehen. Die Spannweite der ausgestellten Sujets reicht von eigenwilligen Holzskulpturen über farbintensive Blumendarstellungen bis hin zu poetischen Perspektiven auf Altstadtwinkel. Zusätzlich werden Werke aus Privatbesitz, unter anderem von Bruno Berlinger und von Fridolin Thoma, zu sehen sein.

Die Bilderschau steht unter dem Patronat der Altstadtvereinigung. Unter dem Motto «Klein, aber fein» fördert sie mit ihrer Veranstaltungsreihe «Altstadt Plus» den historischen Kern Wils als vielfältigen und lebendigen Erlebnisort. Gleichzeitig schafft sie Kontaktmöglichkeiten von Altstadtbewohnern und -besuchern sowie von weiteren Wilerinnen und Wilern.

Referat über Selbstporträts

Mit einem Umtrunk in geselligem Rahmen wird am Freitag, 13. Oktober, ab 19 Uhr die Bilderausstellung bei Widmer Bierspezialitäten an der Kirchgasse 31 eröffnet. Der Anlass ist öffentlich und kostenlos. Am Freitag, 20. Oktober, erläutert die Kunsthistorikerin Claudia Reeb, Co-Leiterin der Kunsthalle Wil, die ausgestellten Selbstporträts von Wiler Künstlern und stellt die Verbindung zur langen Tradition von Selbstbildnissen in der Kunstgeschichte her. Treffpunkt um 19 Uhr ist der Hof zu Wil. Der Eintritt ist frei; zur Deckung der Unkosten wird eine Kollekte erhoben. (pd)