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WIL: Der Regierung ins Ohr geflüstert

Wo üblicherweise der Wiler Stadtrat seine Sitzungen abhält, traf sich gestern die St. Galler Regierung zur Landsitzung. Anschliessend empfingen die Regierungsräte die Gemeindepräsidenten der Region Wil-Gossau.
Hans Suter
Ein gefragter Mann: Regierungspräsident Fredy Fässler.

Ein gefragter Mann: Regierungspräsident Fredy Fässler.

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

Es wurden weder Geheimnisse verraten noch brisante Dokumente liegen gelassen. Insofern verlief die gestrige Landsitzung im Wiler Rathaus ruhig und ohne politisches Nachbeben. Dennoch bleibt einiges zurück. Denn die zweimal jährlich durchgeführten Landsitzungen der Regierung enden immer mit einem Empfang der Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten der jeweiligen Region. Diese Gelegenheit zum Gedankenaustausch ist beliebt. 14 der 16 geladenen Präsidentinnen und Präsidenten der Gemeinden und Städte von Gaiserwald bis Lütisburg folgten der Einladung in den Hof zu Wil.

Beim Mittagessen gab es einiges zu diskutieren, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es fragt sich: Kommen die Gemeindeoberhäupter erwartungsoffen oder hecken sie zuvor eine konzertierte Aktion aus, um ihren Begehren mehr Nachdruck zu verleihen? «Manchmal ist durchaus eine konzertierte Aktion zu erkennen», antwortete Regierungspräsident Fredy Fässler lächelnd. Gestern war dies aber anscheinend nicht der Fall. Zumindest nicht direkt. Auf die eine oder andere Weise werde der Regierung aber hier und dort ins Ohr geflüstert, welche Themen gerne besprochen würden, liess Fässler durchblicken und nannte einige Stichworte gleich selber beim Namen: Fluglärm, Raumplanung, Tempo 30, Bahnverbindungen und -halte.

Der Regierung ist laut Fredy Fässler nicht entgangen, dass die Region Wil-Gossau im Wohnbereich einem Teuerungsschub ausgesetzt sei. Ursache sei der Druck aus dem Wirtschaftsraum Zürich. Für Einkommensschwache sei das problematisch. In Gossau zögen Familien deshalb weg.

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