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WIL: Das Wiler Brauchtum lebt wie eh und je

Mehr als 100 Kinder zogen gestern Abend durch die Altstadt, begleitet von Eltern, Tambouren, Blasmusikanten, Trachtenfrauen und natürlich Schützen. Das «Steckliträge», wie der alte Brauch genannt wird, gibt es seit mittlerweile 348 Jahren.
«Steckliträge»: Seit 1669 ziehen Kinder, Eltern und Schützen im Herbst durch die Gassen der Altstadt.

«Steckliträge»: Seit 1669 ziehen Kinder, Eltern und Schützen im Herbst durch die Gassen der Altstadt.

Der Tradition folgend, werden an den Steckli die Gaben für das Endschiessen der Stadtschützen durch die Stadt getragen. «Im Jahr 1853 kamen von 37 Spendern Gaben im Wert von 196 Franken und 70 Rappen zusammen», sagt Stadtschützenpräsident Röbi Signer. Es sei gar eine Liste geführt worden. «Allerdings auch mit den Namen jener, die nichts gegeben haben.» Den Startschuss zum diesjährigen Steckliträge gibt Kurt Thalmann mit seinem Langgewehr aus dem Jahr 1853. «Ohne Kugel», lacht er, «nur mit Schwarzpulver und Konfetti.» Wichtige Umzugsteilnehmer sind nach alter Sitte der zottelige Wiler Bär, der feuerrote «Schybezeiger» und die bunten «Pejasse». Besonders beliebt bei Jung und Alt: Es werden wie seit jeher duftende Bretzel verteilt.

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

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