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WIL: Das Wetter nagt an den Reserven

Das mittelalterliche Hof-Spektakel 2017 schliesst mit einem Defizit im «kleinen fünfstelligen Bereich» ab. Das sagt OK-Präsident Philippe Weder. Trotz erneutem Wetterpech lässt sich das OK nicht entmutigen.
Hans Suter
Der Name trägt es in sich: Das mittelalterliche Hof-Spektakel ist nicht nur ein beliebter Mittelaltermarkt, sondern auch ein veritables Spektakel. (Bild: Jörg Roth)

Der Name trägt es in sich: Das mittelalterliche Hof-Spektakel ist nicht nur ein beliebter Mittelaltermarkt, sondern auch ein veritables Spektakel. (Bild: Jörg Roth)

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

«Wir sind es den Lagerleuten, dem Publikum und uns selber schuldig, dass das Hof-Spektakel wenigstens einmal bei durchgehend schönem Wetter stattfindet», grinst OK-Präsident Philippe Weder. Diesen Worten lässt sich entnehmen, dass das OK nicht aufgibt und das künftig zweijährlich stattfindende Mittelalterfest auch im Jahr 2019 durchgeführt wird.

Vor gut einer Woche mochte Weder noch nicht scherzen. Nach einem schönen Start am Freitag regnete es am Samstag und am Sonntagmorgen häufig. Erst am Mittag trat die Sonne hervor. Statt der erwarteten gegen 10000 Besucherinnen und Besucher kamen nur gerade 5000 bis 6000. Die Folge daraus: ein klaffendes Loch in der Kasse. «Wir gehen von einem Defizit im kleinen fünfstelligen Bereich aus», sagt Philippe Weder, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Der Rechnungsabschluss liege ohnehin nicht vor Ende Oktober vor. Der erlittene Verlust lasse sich dank einer Defizitgarantie der Stadt Wil von 5000 Franken aus den Vereinsreserven decken. «Sind unsere Zahlen im Jahr 2019 wieder im negativen Bereich, wird es eng», sagt Philippe Weder. Zum zweiten Mal spricht er vom Hof-Spektakel 2019. Wird das weit­herum bekannte und beliebte Mittelalterfest also definitiv weitergeführt? «Entschieden wird am 29. September an unserer OK-Gesamtsitzung», sagt Weder. Er lässt aber durchblicken, dass der Tenor «wieder positiv» sei.

Von entscheidender Bedeutung sei die Zusage der Sponsoren. Wann das Fest 2019 stattfinden würde, sei noch offen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Wiesen im Herbst bedeutend besser geeignet seien als im Frühling. Nach der Schneeschmelze sei der Boden gesättigt und könne weniger Regenwasser auf­nehmen. In den sozialen Medien wird die Veranstaltung trotz Wetterpech positiv gewürdigt. Auf Facebook schreibt eine Person mit humorvoller Note: «Das Wetter hat auch dieses Mal wieder stattgefunden. Es war ein tolles Spektakel!» Auch das OK erhielt viele positive Rückmeldungen. «Von der Authentizität her haben wir wieder voll ins Schwarze getroffen», resümiert Weder. Das habe sich sowohl an den Rückmeldungen von Lagerleuten als auch von Besucherinnen und Besuchern gezeigt. Der Besuchsnachmittag für Schulklassen am Freitag sei ausgebucht gewesen.

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