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WIL: Das Wetter ist Freund und Feind

Trotz eines Budgetdefizits von rund 8000 Franken ist die Durchführung des mittelalterlichen Hof-Spektakels nicht gefährdet. Vom 8. bis 10. September erwarten die Organisatoren bei Wetterglück gegen 10000 Besucher.
Hans Suter
Das Fest steht: Bauchef Manfred Schubert (links) und OK-Präsident Philippe Weder stecken mitten in der Detailplanung. (Bild: Hans Suter)

Das Fest steht: Bauchef Manfred Schubert (links) und OK-Präsident Philippe Weder stecken mitten in der Detailplanung. (Bild: Hans Suter)

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

«Wir können sagen: Die Organisation steht. Wir stecken nun inmitten der Detailplanung», sagen Bauchef Manfred Schubert und OK-Präsident Philippe Weder. Obwohl immer noch ein Loch von gegen 8000 Franken in der Kasse droht, können die beiden ruhig schlafen. «Findet das mittelalterliche Hof-Spektakel bei schönem Wetter statt, können wir das Budgetdefizit ausgleichen oder gar einen Gewinn zur Finanzierung des nächsten Festes realisieren», sagt Philippe Weder.

Mit schlechtem Wetter haben die Organisatoren mehrfach unliebsame Erfahrung gemacht. Das hat sie dazu bewogen, das in der Region einzigartige Mittelalterfest vom Mai in den September zu verlegen. «Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit auf schönes Wetter Anfang September viel höher», begründet Philippe Weder.

Mittelalter erlebbar machen

Bauchef Manfred Schubert bleibt trotzdem bis zum Beginn der dreitägigen Veranstaltung gefordert. Seine grösste Herausforderung ist die Kurzfristigkeit bei Wetterkapriolen. Sollte die Reitwiese infolge übermässigen Regens nicht benutzt werden können, müssen das Heerlager auf die Obere Weierwise beim Stadtweier und der Markt in die Altstadt verlegt werden. Das hätte einen immensen Zusatzaufwand zur Folge. «Wichtig ist, bis zum letzten Moment flexibel zu bleiben», sagt Manfred Schubert, der als selbstständiger Architekt gewohnt ist, anspruchsvolle Problemstellungen pragmatisch zu lösen.

Das Hof-Spektakel orientiert sich an grösstmöglicher Anlehnung an das Mittelalter. «Wir versuchen, den Alltag im Mittelalter nacherlebbar zu machen im Heerlager und auf dem Markt», sagt Philippe Weder. Dafür sorgen etwa 200 mittelalterlich gekleidete Handwerker, Gaukler und Ritter sowie viele weitere Protagonisten an den Marktständen. Bevor das Heerlager am Freitag, 8. September, um 18 Uhr eröffnet wird, haben Schulklassen ab 14 Uhr freien Zugang für Schulunterricht der anderen Art.

Hinweis

Informationen zum Programm unter www.hof-spektakel-wil.ch.

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