WIL: Beratung für Hausbesitzer

Die Energiestadt Wil befindet sich auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft. Ein weiterer Mosaikstein war ein Infoanlass.

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Der Infoanlass mit Tischmesse der Stadt und der Technischen Betriebe Wil vermittelte Hausbesitzern Tipps und Anregungen, wie sie in ihren Liegenschaften Energie einsparen können. (Bild: Christof Lampart)

Der Infoanlass mit Tischmesse der Stadt und der Technischen Betriebe Wil vermittelte Hausbesitzern Tipps und Anregungen, wie sie in ihren Liegenschaften Energie einsparen können. (Bild: Christof Lampart)

Unter dem Motto «Smarte Energienutzung bei Ihnen zu Hause» luden die Energiestadt Wil, die Technischen Betriebe Wil sowie die Stadt Wil rund 170 Hauseigentümer in die neuen Räumlichkeiten des Sicherverbunds Region Wil an die Bronschhoferstrasse ein. Nebst einer thematisch informativen und breit gefächerten Tischmesse im Parterre, an welcher elf lokale und regionale Institutionen und Unternehmen teilnahmen, die sich alle irgendwie für die Zielereichung des kommunalen Energiekonzepts engagieren, wurden im Obergeschoss von Experten Referate zu Themen wie Wärmepumpen, Energieförderung im Kanton St. Gallen, Solarstrom und «Smart Energy» im Haushalt gehalten.

Daniel Stutz, Wiler Stadtrat für Bau, Umwelt und Verkehr, zeigte sich «über den sehr gelungenen Event» erfreut. Dieser sei ein Zeichen dafür, dass die Stadt Wil ihre Einwohnerinnen und Einwohner auf dem langen Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft nicht alleine lassen wolle, weshalb man aus dem Energiefonds der Stadt diesen Anlass sowie Fördertatbestände und Energieberatungen lancierte.

Gleichzeitig müssten aber die Bewohner von sich aus mitmachen wollen. Nur wenn jeder in seinen eigenen vier Wänden ­anfange, smart Energie zu gebrauchen – indem er fossile Energiequellen ersetze oder sogar ­einspare – könne die «grosse Herausforderung gemeinsam gelingen», appellierte Daniel Stutz an die Zuhörer.

Beratungsangebote für Wiler Bevölkerung

Darüber hinaus gab es zwei exklusive Beratungsangebote für Wilerinnen und Wiler, die an Ort und Stelle gebucht werden konnten. Zum einen konnte man sich für eine kostenlose, halbstündige Beratung anmelden, bei der eine Fachperson von Energie Zukunft Schweiz zum Interessenten nach Hause kommt. Dies mit dem Ziel, die energetischen Schwachstellen im Gebäude aufzuspüren und zu konkreten Optimierungen zu motivieren. Beim zweiten Angebot analysieren neutrale Berater der Energieagentur St. Gallen den Stromverbrauch eines Hauses oder einer Mietwohnung und zeigen auf, welches die grössten Stromfresser sind und wie am effizientesten Strom und Geld gespart werden kann.

Beide Angebote sind auf je 20 Beratungen limitiert. Auf der Webseite stadtwil.ch/energiestadt können Interessenten die letzten kostenlosen Beratungstermine buchen.

Abgerundet wurde der Abend durch Apéro, Wein und Bier. Der Energiebeauftragte der Stadt Wil, Stefan Grötzinger, der diesen Anlass initiiert hatte, lobte die Zusammenarbeit mit den Partnern: «Der Abend war der Beweis dafür, dass auch unterschiedliche Interessengruppen am gleichen Strang ziehen, wenn es darum geht, das Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen».

Christof Lampart

redaktion@wilerzeitung.ch