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WIL: Beim Detailhandel räumten die Frauen ab

138 junge Berufsleute konnten am Montagabend im Stadtsaal ihre eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse und Berufsatteste im Detailhandel entgegennehmen. Als Jahrgangsbeste durfte sich Melissa Wohlwend feiern lassen.
Die drei besten des Jahrgangs freuen sich: Soraya Bossi, Nadine Wanner und Melissa Wohlwend. (Bild: Christof Lampart)

Die drei besten des Jahrgangs freuen sich: Soraya Bossi, Nadine Wanner und Melissa Wohlwend. (Bild: Christof Lampart)

Melissa Wohlwend von der Wiler Bäckerei Eberle kam als einzige auf die herausragende Durchschnittsnote von 5,6. Nur einen Zehntel dahinter platzierten sich Soraya Bossi (Kostezer, Wattwil) und Nadine Wanner (Kostezer, Wil). Acht weitere junge Frauen erzielten ebenfalls ein zur Auszeichnung berechtigendes Resultat von 5,3 oder 5,4. Auffallend war, dass alle Ausgezeichneten Damen waren.

Nichtsdestotrotz fanden sich auch zahlreiche junge Herren freudestrahlend im Wiler Stadtsaal ein, um gemeinsam im Beisein vieler Freunde und Bekannten – der Stadtsaal war hoffnungslos überfüllt – ihre Diplome entgegenzunehmen. Christian Sauder, Bereichs- und Prüfungsleiter Detailhandel, verdeutlichte zuvor jedoch noch einmal, wie gross der administrative und arbeitsmässige Aufwand war, damit am Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil (BZWU) 144 Kandidatinnen und Kandidaten zu den Lehrabschlussprüfungen antreten konnten. «Insgesamt wurden während 45190 Minuten Prüfungen absolviert. 21 Lehrpersonen und Experten haben für die Prüfungsaufsicht, Korrekturen und Protokoll führen rund 41120 Minuten gearbeitet und total sind 6190 Seiten an schriftlichen Prüfungen gelöst und korrigiert worden», sagte Sauder. Alleine im Fach Deutsch wurden rund 500 Meter an Aufsätzen geschrieben. In seiner Festansprache riet der Prorektor des BZWU, Urs Thoma, den jungen Berufsleuten, Kraft und Selbstvertrauen aus den gemachten Erfahrungen zu schöpfen. Die Tatsache, dass heute alle hier seien, sei der Beweis dafür, dass sie in der Lage seien, Grosses zu leisten. «Weiten Sie Ihren persönlichen Horizont. Gehen Sie auf Reisen – geografisch wie beruflich.» Denn auf diese Art könne man oft «ungeahnte Talente in sich finden und wecken». Fleiss und Geduld seien die passenden Werkzeuge, um die eigenen Visionen zu realisieren.

Christof Lampart

redaktion@wilerzeitung.ch

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