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WIL: Baubeginn zur Spitalerweiterung

Bis Mitte 2018 werden knapp zehn Millionen Franken in die Notfallstation und weitere bauliche Massnahmen im Spital Wil investiert. Mit einem kleinen Festakt erfolgte gestern der erste Spatenstich für die Umbau- und Erweiterungsarbeiten.
Hans Suter
Symbolischer erster Spatenstich mit Baudirektor Marc Mächler, Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann und SRFT-CEO René Fiechter.

Symbolischer erster Spatenstich mit Baudirektor Marc Mächler, Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann und SRFT-CEO René Fiechter.

WIL. Gerade mal zehn Tage im Amt, konnte der Zuzwiler Marc Mächler gestern als neuer St. Galler Baudirektor zum symbolischen ersten Spatenstich beim Spital Wil ansetzen. Diesem geschichtsträchtigen Akt gingen mehr als zehn Jahre an Abklärungen und Planung voraus. «Schon als ich 2004 mein Amt als Gesundheitsdirektorin des Kantons St. Gallen antrat, waren die Notfallstation des Spitals Wil ein Thema», sagte Regierungsrätin Heidi Hanselmann.

Akuter Platzmangel

«Dem Spital Wil fehlen heute rund 860 Quadratmeter Nutzfläche», sagte Marc Mächler. Ein Blick in das Spital führt die prekären Raumverhältnisse vor Augen: Der Verwaltungstrakt, die Ärztebüros sowie die Praxis der Gynäkologie und Geburtshilfe sind heute im Erdgeschoss auf engstem Raum untergebracht. Der Zugang zur heutigen Notfallstation führt über die Eingangshalle. Dort müssen Notfallpatienten an Besuchern vorbei. Weitere Räume der Verwaltung sind wegen Platzmangels über das ganze Areal verteilt. Mit dem Umbau und der Erweiterung wird sich das nun ändern und für die nächsten zehn Jahre genügen. Danach steht ein Neubau oder eine Totalsanierung an.

Umbau ohne Unterbruch

Die Bauarbeiten werden bei laufendem Spitalbetrieb durchgeführt. Deshalb müssen die einzelnen Projekte in gut aufeinander abgestimmten Etappen erfolgen. Als erster Schritt wird auf dem Spitalareal ein neuer Bürotrakt gebaut. Dank des Neubaus können die Verwaltung und die zentralen Dienste in einem neuen Bürotrakt zusammengefasst werden. Gleichzeitig mit der Verwaltung kann die Praxis der Gynäkologie und Geburtshilfe in die neuen Räume im Verwaltungstrakt umziehen. In der zweiten Etappe wird der heutige Verwaltungstrakt zu einer modernen Notfallstation mit eigenem Eingang und einer integrierten hausärztlichen Notfallpraxis umgebaut. In der dritten Etappe schliesslich werden das Labor am jetzigen Standort saniert und leicht vergrössert sowie der alte Empfang umgebaut. Durch dieses Vorgehen müssen keine Provisorien erstellt werden. Parallel zu den Neu- und Umbauarbeiten werden die Zufahrt und Parkplätze etappenweise erneuert und erweitert.

Anstossen auf den Start: Willi Haag, alt Regierungsrat, Valentin Rehli, Präsident vorberatende Kommission im Kantonsrat, Regierungsrätin Heidi Hanselmann und René Fiechter, CEO Spitalregion Fürstenland Toggenburg. (Bilder: Hans Suter)

Anstossen auf den Start: Willi Haag, alt Regierungsrat, Valentin Rehli, Präsident vorberatende Kommission im Kantonsrat, Regierungsrätin Heidi Hanselmann und René Fiechter, CEO Spitalregion Fürstenland Toggenburg. (Bilder: Hans Suter)

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