WIL: Bau von 58 Wohnungen geplant

An der Bronschhoferstrasse sollen sieben Wohngebäude mit 58 Eigentumswohnungen entstehen. Die Neubauten sollen in das bestehende Quartier eingepasst werden, ohne auf einen eigenen Charakter zu verzichten.

Gianni Amstutz
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Das Modell zeigt, wie die geplanten Neubauten (mit Flachdächern) in das Quartier integriert werden sollen. (Bild: PD)

Das Modell zeigt, wie die geplanten Neubauten (mit Flachdächern) in das Quartier integriert werden sollen. (Bild: PD)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

Die Ed. Vetter AG plant auf einem rund 10000 Quadratmeter grossen Grundstück an der Bronschhoferstrasse den Bau von sieben Wohngebäuden. Dazu hat die Grundeigentümerin sechs Teams bestehend aus Architekturbüros und Landschaftsarchitekten mit der Erarbeitung von Projekten beauftragt. Am Montagabend informierte sie über das Siegerprojekt. Den Zuschlag bekam «Daniel Cavelti Architektur» in Zusammenarbeit mit «a3s Landschaftsarchitektur».

Wohnungen für verschiedene Bedürfnisse

Die Entscheidung sei schwer gefallen, da alle Projekte eine gute Qualität aufgewiesen hätten, sagte Urs Vetter, Mitglied der Geschäftsleitung der Ed. Vetter AG. Die Zielsetzung des Studienauftrags sei gewesen, Bauten mit einer schönen Architektur zu schaffen, die bezahlbar seien, sagte er. Die Wohnungen sollen sowohl für Familien oder Paare als auch Singles konzipiert werden. 58 Eigentumswohnungen sind insgesamt geplant. Zu je einem Drittel sollen 3,5-Zimmer- und 4,5-Zimmer-Wohnungen realisiert werden. Daneben wird es auch 2,5-Zimmer- sowie einige Maisonette-Wohnungen, die sich über zwei Etagen erstrecken, geben.

Das Areal, auf dem die sieben Wohnbauten entstehen sollen, liegt an der Schnittstelle zum Hofberg und ist von Wohngebäuden umgeben. «Uns ist es ein grosses Anliegen, die neuen Bauten in die bestehende Bebauung einzuweben», betonte Daniel Cavelti. Auch die Lage am Abhang des Hofbergs werde im Projekt berücksichtigt. So soll durch eine Staffelung in der Höhe der Bauten sichergestellt werden, dass Sicht und Sonneneinstrahlung sowohl für die künftigen Bewohner der Neubauten als auch die bisherigen Anwohner erhalten bleiben. Als weiteren Punkt, auf den man Wert gelegt habe, erwähnte Cavelti den oberen Lettenweg, der durch das Areal verläuft. Dieser bildet die Velowegverbindung von Wil und Bronschhofen und soll seinen öffentlichen Charakter dementsprechend beibehalten. Zudem wird das Areal durch einen zweiten Weg erschlossen. Geplant ist zudem ein Quartierplatz. Dieser soll zum Begegnungsort werden und den Austausch unter den Bewohnern fördern. Am Übergang zu den bestehenden Wohngebäuden soll ein Spielplatz, der gemeinschaftlich genutzt wird, eine integrative Wirkung für das gesamte Quartier entfalten.

Weiteres Vorgehen bis zur öffentlichen Auflage

In den nächsten Monaten wird das Siegerprojekt weiter konkretisiert. «Obwohl es bereits eine hohe Projektreife hat, muss eine genaue Ausarbeitung mit der Bauherrschaft folgen», erklärte Raumplaner Armin Meier. Danach müsse ein Sondernutzungsplan erstellt werden. Werde dieser genehmigt, würden die Baupläne ausgearbeitet und dann öffentlich aufgelegt, wobei dieser Schritt auch parallel zum Einreichen des Sondernutzungsplans möglich sei. «Im Ganzen rechnet man jeweils mit circa neun Monaten vom Start des Prozesses bis zum Abschluss des Auflageverfahrens», sagte Meiner.