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WIL: Baseball-Junioren sind Schweizer Meister

Die U15-Junioren der Devils haben beide Finalspiele gegen die Kobras aus Rümlang gewonnen und sind Schweizer Meister. Der Wiler Baseballclub freut sich über seinen erfolgreichen Nachwuchs.
Stolz präsentieren die U15-Junioren der Wil Devils ihre Goldmedaillen. (Bild: PD)

Stolz präsentieren die U15-Junioren der Wil Devils ihre Goldmedaillen. (Bild: PD)

Es war ein gutes Jahr für die Wiler Baseball-Junioren und ihre Coaches Bruno Fillinger und Antonio Borando. Die Meisterschaft hatte gut gestartet, und das Team gewann die meisten Spiele. Die einzige wirkliche Konkurrenz in der Gruppe Ost der U15-Junioren waren die Kobras aus Rümlang. Von den drei Spielen der Vorrunde gewannen die Zürcher deren zwei, aber immer nur mit höchstens zwei Punkten Vorsprung.

Somit beendeten die Kobras die Vorrunde auf Platz eins, und die Devils mussten sich mit Platz zwei begnügen. Da beide Teams ihre Gegner aus der Gruppe West in den Halbfinals schlugen, spielten im Final am Samstag wieder die zwei Topteams aus der Gruppe Ost gegeneinander.

Trainer Bruno Fillinger hatte erkannt, dass das Schlagen die Schwäche der Wiler war, und in den vergangenen Monaten intensiv daran geübt. Die Junioren verbrachten viel Zeit im Schlagkäfig mit der Wurfmaschine und übten mit ihren Pitchern. Der Pitcher ist derjenige Spieler, der dem Gegner die Bälle schnell zuwirft, damit dieser sie mit dem Schläger ins Feld schlagen kann. Mit Fabio Borando und Yannic Sutter haben die Wiler gleich zwei hervorragende Pitcher im Team. Da auch die restlichen Positionen mit starken Spielern besetzt sind, waren die Wiler zuversichtlich, dass sie im Final mindestens eines der Spiele gewinnen könnten.

So stand das Team am Samstag aufgeregt und gespannt auf dem Feld in Rümlang. In den ersten zwei Innings dominierten die Wiler das Spiel, brachten meh­rere Spieler auf die Bases (Eckpunkte), aber keiner schaffte es «nach Hause», und somit konnten sie auch keine Punkte schreiben. Den Kobras hingegen gelang es gar nicht, die schnellen Bälle von Yannic Sutter zu treffen, und somit gelangte kein Spieler auf die Base. So war die Begegnung lange Zeit ausgeglichen.

Souveräner Sieg im zweiten Spiel

Die Wiler starteten das zweite Spiel im Wissen, dass der Titel in Reichweite war. Es wurde dann auch souverän 9:4 gewonnen, das einzige Erstaunliche daran war, wie gut das Team auch weiterhin spielte. Das Training im Schlagen hatte sich definitiv ausbezahlt, und die Devils machten einen Punkt nach dem andern. Hatten sie gegen die Kobras in den drei Vorrundenspielen nur insgesamt vier Runs gemacht, gelangen ihnen an diesem Tag in zwei Spielen gleich 17.

Als Nanouk Milsom aus Wil den letzten Ball des Gegners direkt aus der Luft fing und somit das dritte «Aus» erzielte, waren die Fans alle schon längst auf den Beinen und stürmten aufs Feld. Mit den verdienten Goldmedaillen um den Hals tranken die Wiler den Kinderchampagner und genossen das Gefühl, Schweizer Meister zu sein. (pd)

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