WIL: Amerikanische Botschafterin zu Besuch

Auf Initiative der Fachgruppen Englisch und Geschichte der Kantonsschule Wil gelang es, die amerikanische Botschafterin in der Schweiz, Suzi LeVine, für ein Referat und eine Diskussionsrunde mit jungen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zu gewinnen.

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Suzi LeVine (Mitte) diskutierte mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Wil. (Bild: pd)

Suzi LeVine (Mitte) diskutierte mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Wil. (Bild: pd)

WIL. Am Donnerstag hatten einige bilingual unterrichtete Klassen der Kantonsschulen Wil und Wattwil die Chance, einen besonderen Gast zu begrüssen. Suzi LeVine, die amerikanische Botschafterin für die Schweiz und Liechtenstein, stand in beiden Schulen während jeweils etwa einer Stunde zur Verfügung, um Fragen zu ihrem Leben in der Schweiz, ihrer Arbeit und dem Verhältnis der beiden Länder zu beantworten.

Spannende Themenbreite

Sie gab bereitwillig darüber Auskunft, wie ihrer Meinung nach Familie und Beruf in Einklang gebracht werden können, welche Rolle ihr Mann spielt und wie es dazu kam, dass sie als Frau, die in Computerfirmen leitende Funktion hatte, von Präsident Obama zur Botschafterin ernannt wurde. Natürlich war auch der aktuelle amerikanische Wahlkampf ein Thema, obwohl sie als Vertreterin der US-Regierung keine konkreten Aussagen zu Kandidaten machte.

Interesse an dualer Bildung

In Wil wurde die Runde durch vier Schülerinnen und Schüler geleitet. Diesen gelang es, mit der Botschafterin in lockerer Atmosphäre eine fundierte Diskussion zu führen, welche Suzi LeVine sowohl als Botschafterin als auch als Mensch fassbar machten. Ihr echtes Interesse an den Schülerinnen und Schülern zeigte sie nicht zuletzt im Respekt, welchen sie ihren Ausbildungsgängen entgegenbrachte. So erwähnte sie es als eine ihrer Prioritäten, ihrem Heimatland das duale Bildungssystem näher zu bringen. (pd)