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WIL: 2437 Schüler in 128 Klassen

Am Montag beginnt das neue Schuljahr. In welchem Quartier und Schulhaus die Kinder und Jugendlichen unterrichtet werden, wird nicht von allen Schülern und Eltern diskussionslos hingenommen.
Hans Suter

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

Wenn die Schüler am Montag ihr Schulhaus betreten, sind die Klasseneinteilungen und Stundenpläne gemacht. Das wird von Schülern und Eltern gerne als Selbstverständlichkeit hingenommen. Doch Gesuche und Rekurse erhöhen die Komplexität.

Wie viele Einsprachen gab es gegen die Schuleinteilungen? Sind es mehr oder weniger gegenüber früheren Jahren?

Jutta Röösli: Auch in diesem Jahr wurden wenige Rekurse gegen Klasseneinteilungen gestellt. Die Anzahl im Hinblick auf die Organisation des Schuljahres 2017/18 ist vergleichbar mit den vergangenen Jahren. Es handelt sich jeweils um zirka fünf Rekurse jährlich, welche bei der kantonalen Rekursstelle Volksschule Toggenburg-Wil eingereicht werden.

Was sind die Hauptgründe?

Die Gründe sind unterschiedlich. Zumeist ist die Länge des Schulweges der Grund für das Einreichen eines Rekurses, oder auch die Einteilung zusammen mit einem Kollegen oder einer Kollegin. Vereinzelt liegt der Rekurs in der Betreuungssituation begründet, und ganz selten wird der Wunsch nach einer bestimmten Klassenlehrperson vorgebracht.

Konnten Lösungen gefunden werden?

Von den Rekursen bei der Rekursstelle zu unterscheiden sind die Umteilungsgesuche. Diese niederschwelligere Form um eine Veränderung der Einteilung zu erhalten, wird jährlich von etwa 35 bis 40 Eltern (alle Schulstufen) genutzt. Nach intensiver Prüfung der Situation ist es erfreulicherweise möglich, mehr als die Hälfte der Gesuche zu bewilligen.

Was waren die kniffligsten Herausforderungen bei der Erstellung der Zuteilungen?

Eine grosse Herausforderung beim Erstellen von Klasseneinteilungen bilden die Quartiergrenzen. Eltern gehen oft davon aus, dass ihr Wohnquartier die Zugehörigkeit zu einer Schuleinheit begründet und davon nicht abgewichen werden darf. Dies ist jedoch aufgrund der Aufgabe, ausgewogene Klassengrössen zu erreichen, nicht immer gewährleistet. Deshalb muss im Hinblick auf gute Klasseneinteilung für alle Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrpersonen auf die Flexibilität der Eltern gezählt werden. Dies war auch in diesem Jahr in einzelnen Quartieren der Fall.

Wie viele Schüler starten am Montag im Kindergarten und in der Schule?

Im Kindergarten sind es 206 Kinder und in der 1. Klasse (inklusive Einschulungsjahr und Einführungsklassen) sind es 240 Schülerinnen und Schüler, die am nächsten Montag ins neue Schuljahr starten.

Wie viele Schülerinnen und Schüler gibt es aktuell?

An den öffentlichen Schulen der Stadt Wil werden 2437 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Wie viele Klassen werden geführt?

An unseren Schulen führen wir 128 Klassen.

Wie viele Kindergärten und Schulhäuser stehen dazu zur Verfügung?

Es sind 26 Kindergärten, sieben Primarschulen und drei Oberstufenschulhäuser.

Hinweis

Das Interview wurde schriftlich geführt.

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