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WIEDERERÖFFNUNG: Restaurantbetrieb ist eingestellt

Abermals übernimmt eine neue Pächterin den «Löwen» in Niederuzwil. Anita Gschwind versucht seit März, mit einem neuen Konzept das historische Hotel wieder zum Laufen zu bringen.
Gianni Amstutz
Der «Löwen» in Niederuzwil ist ein geschichtsträchtiges Haus. Es wurde im Jahr 1877 erbaut und war einst im Besitz der FDP-Ortspartei. Mit seiner charakteristischen blauen Fassade ist das Gebäude ein Blickfang in Niederuzwil. (Bilder: Gianni Amstutz)

Der «Löwen» in Niederuzwil ist ein geschichtsträchtiges Haus. Es wurde im Jahr 1877 erbaut und war einst im Besitz der FDP-Ortspartei. Mit seiner charakteristischen blauen Fassade ist das Gebäude ein Blickfang in Niederuzwil. (Bilder: Gianni Amstutz)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

Der «Löwen» in Niederuzwil ist wieder geöffnet. Seit März führt Anita Gschwind das Gasthaus an der Henauerstrasse. Wieder einmal übernimmt also eine neue Pächterin das Gasthaus. In den vergangenen sechs Jahren versuchten sich nicht weniger als vier verschiedene Wirte mit un­terschiedlichen Konzepten darin, dem Gasthaus wieder neues Leben einzuhauchen. Doch lange geblieben ist keiner von ihnen.

«Jetzt muss zuerst wieder Ruhe einkehren», sagt Anita Gschwind. Es brauche eine Konstanz, damit die Gäste sich darauf verlassen könnten, dass das Hotel auch bei ihrem nächsten Besuch noch geöffnet haben werde. Da viele Gäste von der Firma Bühler und anderen Unternehmen aus Uzwil im Hotel übernachten würden, sei dies umso wichtiger, sagt Anita Gschwind. «Diese Firmen planen die Übernachtungen teilweise Monate im Voraus. Das funktioniert nicht, wenn sie jedes Mal Angst haben müssen, dass das Hotel dann wieder geschlossen ist.»

Schon einmal den «Löwen» geführt

Für die neue Pächterin ist es nicht das erste Mal, dass sie das Hotel leitet. Bereits zwischen 2003 und 2006 war sie auf dem «Löwen». Sie hat klare Vorstellungen, wie sie das Gasthaus zu führen gedenkt. Neu wird der «Löwen» nur noch als Hotel bewirtschaftet werden. Der Restaurantbetrieb in seiner bisherigen Form fällt hingegen, mit Ausnahme eines Frühstücksbuffets für die Hotelgäste, komplett weg. «Somit kann ich Personalkosten einsparen», sagt Anita Gschwind. Sie führt das Hotel ab sofort in Personalunion als Managerin, Putzfrau, Rezeptionistin und wird auch die übrigen anfallenden Arbeiten, wie beispielsweise das Bereitstellen des Frühstücks für die Hotelgäste, selbst übernehmen.

Gutes Verhältnis zur Konkurrenz

Bis jetzt seien die Besucherzahlen in Ordnung. Aber es müsse sich zuerst einmal rumsprechen, dass das Hotel seit Anfang März wieder geöffnet hat. Schliesslich war es zuvor, wie schon so oft in den vergangenen Jahren, für mehrere Monate geschlossen. Für den Mai könne sie aber schon eine beachtliche Anzahl Bu­chungen verzeichnen, sagt Anita Gschwind. Um mehr Gäste für einen Besuch im Hotel zu gewinnen, setzt die Pächterin auf ihre Bekanntheit im Dorf. «Ich war in zahlreichen Vereinen in Uzwil aktiv, weshalb mich viele Leute kennen. Das hilft natürlich dabei, die Bekanntheit des Hotels wieder zu steigern.» Der Kontakt mit ihren Gästen und den Leuten aus dem Dorf liege ihr sehr am Herzen.

Gerade mit den Hotelbesuchern aus aller Welt, die von den Uzwiler Firmen bei ihr untergebracht werden, entstünden immer wieder interessante Begegnungen. Auch das Verhältnis zu den anderen Restaurants in Uzwil sei freundschaftlich geprägt, sagt Anita Gschwind. «Da die Gäste nun nicht mehr im ‹Löwen› essen können, empfehle ich ihnen jeweils den ‹Ochsen›. Dieser schickt mir im Gegenzug manchmal Gäste vorbei, die auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit sind.»

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