Wieder fünf Gegentore zugelassen

Die Frauen des FC Kirchberg beziehen in der NLB im zehnten Spiel die siebte Pleite und bleiben nach der 0:5-Heimniederlage gegen Neunkirch Vorletzte.

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FUSSBALL. Bei den Kirchberger Fussballerinnen ist momentan der Wurm drin. Das Nachtragsspiel, das wegen unbespielbaren Terrains hatte verschoben werden müssen, wurde Mittwochabend ausgetragen. Zum zweitenmal hintereinander kassierten die Kirchbergerinnen in einem Heimspiel fünf Gegentore und verloren das fünfte Pflichtspiel in Serie.

Genau wie bei der ersten Begegnung der Saison kassierten die Toggenburgerinnen auch dieses Mal in den ersten zehn Minuten einen Kopfball-Gegentreffer nach einem Eckball. Allerdings blieb es dieses Mal nicht beim 1:0-Erfolg der Schaffhauserinnen.

Zu keiner Reaktion fähig

Nach 23 Minuten gelangte der Ball an die Strafraumgrenze der Toggenburgerinnen. Schiedsrichter Franz Brändle pfiff, zum Erstaunen der Kirchbergerinnen, Foul, und der Freistoss hatte auf sehenswerte Art das 2:0 zur Folge. Die Kirchbergerinnen waren nicht zu einer Reaktion fähig, wirkten nervös und produzierten viele Fehlpässe. Zudem mangelte es an Ideen, um die gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen.

Kurz vor der Pause folgte ein weiterer Treffer. Nach einem Zuspiel in die Tiefe musste die Stürmerin nur noch einschieben. Während der ganzen ersten Halbzeit blieb Kirchberg im Offensivspiel wirkungslos. Es resultierte weder ein Abschluss noch eine echte Torchance. Ein grosses Defizit war die fehlende Aggressivität der Kirchbergerinnen. Die Spielweise von Neunkirch war deutlich kampfbetonter, und so entschieden die Gäste eine Mehrzahl der Zweikämpfe für sich.

Oft über die Seiten

In der zweiten Halbzeit gelang es den Toggenburgerinnen etwas besser, die schnellen Flügelspielerinnen in Szene zu setzen. Der Weg zum Tor sollte über die Seiten führen und so wurden immerhin einige Möglichkeiten erarbeitet. Verwertet wurden diese allerdings nicht, und es wurde auch weiterhin kein probates Mittel gefunden gegen das defensiv eingestellte Neunkirch. In der Schlussphase wurde dem Heimteam mit zwei weiteren Gegentoren binnen vier Minuten der Gnadenstoss verpasst. Die Kirchbergerinnen waren während des gesamten Spiels die schwächere Mannschaft und durften sich am Ende nicht beklagen. Nun verbleiben bis zur Winterpause noch vier Spiele, bei denen es auf die Siegerstrasse zurückzukehren gilt. (bep./sdu.)

Kirchberg – Neunkirch 0:5 (0:3) Sonnmatt – Sr. Brändle. Tore: 10. 0:1. 23. 0:2. 42. 0:3. 86. 0:4. 90. 0:5. Kirchberg: Tinner; Forrer, Nadine Scherrer, Ruckstuhl, Böni; Sandra Dal Molin, Gemperle, Bettina Peter; Andrea Peter, Nicole Scherrer (56. Baumli), Beerli.

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