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Wie die Wolken am Boden entstehen

Nebel ist sowohl von seiner Konsistenz her wie auch etymologisch eine Wolke: Das lateinische Wort nebula (Nebel) leitet sich aus dem griechischen nephele – Wolke – ab. Kleinste, in der Luft schwebende Wassertröpfchen sind Hauptbestandteil des Nebels.

Nebel ist sowohl von seiner Konsistenz her wie auch etymologisch eine Wolke: Das lateinische Wort nebula (Nebel) leitet sich aus dem griechischen nephele – Wolke – ab. Kleinste, in der Luft schwebende Wassertröpfchen sind Hauptbestandteil des Nebels. Wenn die warme Luft des Tages in der Nacht stark abkühlt, kondensiert der in der Luft enthaltene Wasserdampf, was die Luft sichtbar macht. Denn kalte Luft kann weniger Wasser aufnehmen als warme. Sind die Seen im Herbst noch vom Sommer erwärmt, bildet sich somit aufgrund der gefallenen Temperaturen der nur allzu bekannte Nebel rund um freie Gewässer. Je mehr Tröpfchen sich hierbei in einem Kubikmeter Luft bilden, desto undurchsichtiger wird der Nebel. Als Nebel wird das Naturphänomen dann bezeichnet, wenn die horizontale Sichtweite unter 1000 Meter liegt. Gemäss Klimabüchern ist der Oktober der mit Abstand nebelreichste Monat des Jahres. 2015 gab es an der Meteotop-Wetterstation in Niederuzwil im Oktober an fünf Tagen Nebel. (loo/sdu)

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