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Wie die SBB in die Mobilität der Zukunft unterwegs ist

Am traditionellen Martini-Forum des Jung-Unternehmer-Zentrums in Flawil referierte
SBB-Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar über die Mobilität der Zukunft.
Romano Riederer
Monika Ribar während ihres Referats im Flawiler Lindensaal. (Bild: Ramona Riedener)

Monika Ribar während ihres Referats im Flawiler Lindensaal. (Bild: Ramona Riedener)

Wer am Freitag früh morgens auf Ostschweizer Strassen unterwegs war, hatte freie Fahrt. Ebenso erreichten die Bahnreisenden ohne Verspätung ihr Ziel. So schafften es die Frühaufsteher aus allen Richtungen und beiden Lagern pünktlich auf sieben Uhr zum traditionellen Martini-Forum in den Lindensaal nach Flawil. Dort wurden die rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuerst mit einem währschaften Brunch verwöhnt. Dieser Anlass, der bereits zum 18. Mal vom Jung-Unternehmer-Zentrum organisiert wurde, zieht jedes Jahr nicht nur Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer an, sondern auch zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik.

Als Henry Ford vor 100 Jahren die ersten Automobile auf die Strassen brachte, bewegten sich diese gerade mal im Schritttempo. Die Eisenbahn dampfte damals geräuschvoll, aber gemütlich durch die Landschaft. Doch Auto und Bahn brachten eine bedeutende Entwicklung in der Fortbewegung. Bis heute ist die Mobilität auf Strassen und Schienen laufend in Bewegung. Digitalisierung und veränderte Kundenbedürfnisse brachten Herausforderungen und zugleich Chancen für den öffentlichen und privaten Verkehr mit sich.

Schnell und unkompliziert ans Ziel

Wie die SBB unterwegs ist in die Mobilität der Zukunft, darüber berichtete die Verwaltungsratspräsidentin der SBB, Monika Ri-bar. Die gebürtige St. Gallerin kommt ursprünglich aus der Privatwirtschaft und ist die erste Frau an der strategischen Spitze eines

Bundesunternehmens. Wer an diesem Morgen mit dem Auto oder mit ÖV anreiste, liess sich nicht feststellen. Sicher aber ist, es hatte Verfechter aus beiden Lagern. Ob auf Strassen oder Schienen unterwegs, das Ziel der Verkehrsteilnehmer ist das gleiche: Schnell und unkompliziert von A nach B zu kommen. Doch Staus auf Schweizer Strassen und technische Störungen beim Bahnverkehr sind an der Tagesordnung. Komplizierte Ticketautomaten, verwirrendes Leistungs- und Preisangebot sowie sonstige Ärgernisse geben immer wieder Anlass zu Kritik.

«Leider sind Störungen nicht immer zu vermeiden», sagte die SBB-Verwaltungsratspräsidentin. «Wir machen alles, um dem Trend der Zeit nachzukommen und den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.» Ein schwieriges Unterfangen, wenn man bedenkt, dass die Schweiz das dicht befahrendste Netz der Welt hat und daran 260 Unternehmen mit rund 33000 Mitarbeitenden aus verschiedenen Berufsfeldern angeschlossen sind. «Bei einem so komplexen System ist es zum Beispiel fast unmöglich, den Billettautomaten übersichtlich zu machen.» Aus dieser Perspektive betrachtet, stiess selbst das komplizierte Preisangebot und die zunehmenden technischen Störungen, die zu Verspätungen führen, auf Verständnis beim Publikum. «Wir operieren am offenen Herzen. Während Züge vorbei fahren, sind Menschen mit Gleis- und Unterhaltsarbeiten an den Bahnlinien entlang beschäftigt», sagte die VR-Präsidentin.

Entwicklung beobachten und notfalls anpassen

Wichtig ist laut Monika Ribar, die Entwicklung der Mobilität zu beobachten und notfalls anzupassen. «Bevor wir Löcher bohren, müssen wir uns fragen, ob es diese in Zukunft überhaupt noch braucht?» Fehlprognosen können zwar nicht ausgeschlossen, aber eingedämmt werden. Das Zukunftsziel Nummer eins der SBB sei eine starke und vertrauenswürdige Bahn, mit kundengerechtem Service und Dienstleistungen, betonte sie.

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