Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wetterglück für das Wiler Feuerwerk: Die Waldbrandgefahr hat sich nicht verschärft

Der Regen der vergangenen Tage hat gewirkt. Die Brandgefahr beim Abbrennen von Feuerwerk ist deutlich gesunken. Die Feuerwehr rät dennoch zu grosser Vorsicht.
Hans Suter
Immer beliebter: ein Brunch statt eine klassische Bundesfeier mit Ansprache. Im Bild der 1.-August-Brunch 2018 in Wilen. Bild: Hans Suter

Immer beliebter: ein Brunch statt eine klassische Bundesfeier mit Ansprache. Im Bild der 1.-August-Brunch 2018 in Wilen. Bild: Hans Suter

Diesmal wird es wohl kein Verbot geben für das Anzünden des 1.-August-Funkens und das Abbrennen von Feuerwerk. Für die Thurgauer Gemeinden wurde bereits gestern Entwarnung gegeben: «Über das Wochenende sind im Kanton Thurgau im Durchschnitt 20 bis 50 Millimeter Regen gefallen. Dadurch hat sich die Situation vor allem auch in den Wäldern beruhigt», liess die Thurgauer Staatskanzlei gestern verlauten. «Aus diesem Grund ist kein Feuerverbot nötig.»

Weiterhin mässige Waldbrandgefahr

Die Waldbrandgefahr wird aber auf Stufe 2 von 5 (5 = grosse Gefahr) belassen. Im Kanton St.Gallen ist die Situation ähnlich und wird von den Fachexperten laufend beobachtet und analysiert.

Tom Widmer

Tom Widmer

Tom Widmer, Kommandant des Sicherheitsverbunds Region Wil (SVRW), erwartet zurzeit keine Verschärfung der Situation. Er mahnt aber zur Vorsicht: «Bei Feuerwerk besteht immer eine gewisse Gefahr.»Ebenso bei Funken: «Es ist sehr wichtig, die Asche zu löschen.»

Gute Wetterprognose

Die Wetterprognose verheisst für den 1.August einen weitgehend sonnigen Tag mit Temperaturen bis 24 Grad. Wo und wann die Bundesfeiern in der Region stattfinden, zeigt die unten stehende Übersicht.

Brunch auf dem Bauernhof

Auch auf Bauernhöfen wird wieder zum 1.-August-Brunch eingeladen. In der Region machen aber nur wenige Betriebe mit; gemäss der Website www.hofsuche.brunch.ch in Hosenruck, Lütisburg, Dreien (ausgebucht), Niederglatt und Nassen.

Immer weniger Festansprachen

Während Jahrzehnten stand die Festansprache einer Persönlichkeit aus Politik oder Wirtschaft im Zentrum der 1.-August-Feiern. Je höher der Status des Festredners, desto mehr Publikum auf dem Festplatz. Ein Regierungsrat oder gar ein Bundesrat am Rednerpult war ein Ereignis, über das man im Dorf sprach.

Heute sieht das anders aus. Man nimmt zwar mit Freude zur Kenntnis, wenn eine Regierungsrätin – mittlerweile gibt es auch Frauen – oder ein Regierungsrat angekündigt ist (am meisten freuen sich die Gemeindebehörden). Dem Bürger aber bedeutet eine Festwirtschaft zum gemütlichen Verweilen meistens ungleich mehr. Vielerorts gibt es heute nur noch eine kurze Begrüssung, auf eine Festansprache wird verzichtet.

Auch finden immer weniger Feiern am Abend des 1. August statt. Die auf den 31. Juli vorgelegten Anlässe scheinen mehr Anklang zu finden, ebenso morgendliche Veranstaltungen am 1. August, etwa ein Brunch.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.