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Wer zieht ins Gemeindehaus von Niederbüren? Im Februar stellen sich zwei Kandidaten der Bevölkerung vor

Was bereits bekannt ist: Fürs Amt interessieren sich eine Frau und ein Mann. Beide kommen nicht aus Niederbüren.
Tobias Söldi
Wer übernimmt das Gemeindepräsidium von Niederbüren? Die Findungskommission hat zwei Kandidaten gefunden. (Bild: Andrea Häusler)

Wer übernimmt das Gemeindepräsidium von Niederbüren? Die Findungskommission hat zwei Kandidaten gefunden. (Bild: Andrea Häusler)

Namen will Bruno Eschmann, Mitglied und Sprecher der Findungskommission, noch keine nennen. «Wer sich für das Gemeindepräsidium von Niederbüren zur Verfügung stellt, wird
die Bevölkerung erst am 19. Februar erfahren», sagt er. Dann stellen sich die beiden von der Findungskommission favorisierten Kandidaten ein erstes Mal der Bevölkerung vor.

Bruno Eschmann, Mitglied der Findungskommission

Bruno Eschmann, Mitglied der Findungskommission

Einige Hinweise zu den beiden möglichen Nachfolgern des im September abtretenden Gemeindepräsidenten Niklaus Hollenstein lassen sich dennoch zusammentragen. So hat die Findungskommission bereits bekanntgegeben, dass sich eine Frau und ein Mann für das Amt interessieren. «Wir hatten mehrere Bewerberinnen, das hat uns gefreut», sagt Eschmann. Die Geschlechterfrage sei aber nicht im Vordergrund gestanden. «Wir haben einfach nach den besten Kandidaten gesucht.»

Keine Kandidaten aus Niederbüren

Vage bleibt Eschmann dagegen mit Blick auf das politische Profil der Kandidaten. «Beide stehen für Kontinuität und Entwicklung», lässt er sich entlocken. In vielen Fragen vertreten sie ähnliche Positionen, in einigen aber auch unterschiedliche. «Die Bevölkerung hat eine richtige Wahl. Das macht es spannend für Niederbüren.»

Was sich ebenfalls bereits sagen lässt: Die beiden Kandidaten kommen nicht aus der Gemeinde. «Die Findungskommission hat aber natürlich auch in den Niederbüren nach möglichen Kandidaten gesucht», sagt Eschmann, der auch Präsident der FDP-Ortspartei ist. Eine Herausforderung für die Kommission war denn auch, geeignete Kandidaten jenseits der Gemeindegrenzen zu erreichen. Dafür wurde das Stelleninserat nicht nur auf Ostjob.ch aufgeschaltet, sondern auch in verschiedenen Publikationen in den beiden Appenzell sowie den Kantonen St. Gallen und Thurgau gestreut, etwa in den lokalen Zeitungen oder den Amtsblättern. «Wir wollten auch Leute auf die Stelle aufmerksam machen und erreichen, die zwar nicht aktiv auf der Suche nach einem solchen Amt waren, es sich aber vorstellen konnten», erklärt Eschmann.

Die Resonanz auf das Inserat bewegte sich im mittleren Bereich. «Wir wurden zwar nicht überschwemmt mit Bewerbungen, mussten aber auch Absagen aussprechen», sagt Eschmann. Klar war für die Findungskommission von Anfang an auch: Hätten sich bei der Suche keine geeigneten Kandidaten gefunden, hätte man nochmals bei Null angefangen.

Sich gemeinsam an den Tisch setzen

Die Kommission machte sich vergangenen Oktober auf die Suche nach einem Nachfolger. «In Niederbüren hat es Tradition, dass die verschiedenen Anspruchsgruppen sich gemeinsam an den Tisch setzen und einen Kandidaten suchen», sagt Bruno Eschmann. In der Kommission sind so nicht nur die Präsidenten der Ortsparteien CVP, FDP und SVP vertreten, sondern auch der Gewerbeverein, die IG Landwirtschaft und die Bürgerkorporation. Alle sechs Mitglieder haben sich ehrenamtlich engagiert. Insgesamt standen etwa acht Sitzungen an. «Aber man macht sich natürlich auch zu Hause noch Gedanken», sagt Eschmann.

Als externe Unterstützung hat die Kommission den Gemeindeberater Jean-Claude Kleiner beigezogen. Die Zusammenarbeit war erfreulich, so Eschmann: «Die Chemie stimmte, wir hatten ähnliche Ideen davon, was der Gemeindepräsident mitbringen soll, und alle haben am gleichen Strick gezogen.»

Hinweis:
Das Podiumsgespräch findet am Dienstag, 19. Februar, um 20 Uhr im Gemeindesaal statt. Eine weitere Möglichkeit, den beiden Kandidaten auf den Zahn zu fühlen, wird es am 30. April geben. Die Wahlen finden am 19. Mai statt.

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