Wer wird Sportler des Jahres?

Sportler werden an ihren Erfolgen gemessen. Am einfachsten geht dies, wenn es dabei Medaillengewinne abgesetzt hat.

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Sportler werden an ihren Erfolgen gemessen. Am einfachsten geht dies, wenn es dabei Medaillengewinne abgesetzt hat. Der FC-Wil-Fussballer Basil Stillhart hat im 2014 zwar einen riesigen Karrieresprung gemacht und durfte Anfang Jahr noch nicht damit rechnen, dass er im zweiten Halbjahr für die U21-Nationalmannschaft nominiert wird. Anfang Jahr durfte er sich auch noch nicht eines Stammplatzes im Fanionteam des FC Wil sicher sein. Mit grossem Fleiss und hohem Engagement ist für den jungen Sportler aber alles so gelaufen, wie er sich dies gewünscht hat. An der morgigen Sportlerwahl wird er aber noch einmal hinten anstehen müssen, Hinter dem Kunstturner Manuel Kast und hinter dem OL-Läufer Martin Hubmann.

Das Mitglied der OL Regio Wil blickt auf ein ausgezeichnetes Jahr zurück. Auf ein noch erfolgreicheres als 2013. Bereits damals wurde er für die Wahl des Wiler Sportler des Jahres nominiert. Überraschenderweise reichte es ihm nicht, die Jury und das Saalpublikum für sich zu gewinnen. Die Regionalsport-Redaktion der Wiler Zeitung prognostiziert aber wieder wie im Vorjahr, dass der Eschliker obenaus schwingen wird. Hubmann hat zwar den Vorteil, dass es im Orientierungslauf viel mehr Gelegenheiten gibt, erfolgreich zu sein. Trotzdem: So viele Medaillen an internationalen und nationalen Titelkämpfen zu gewinnen, ist ein Leistungsbeweis, der seine verdiente Beachtung finden wird.

Auch Manuel Kast hat eine Medaille gewonnen. In einer Disziplinenwertung an der Schweizer Meisterschaft. Für den Titel des Wiler Sportler des Jahres wird dies aber nicht reichen. Weil jedoch in der Regel immer zahlreiche Turnfreunde an der Nacht des Wiler Sports dabei sind, werden diese Stimmen mit entscheidend sein, dass Manuel Kast am Ende auf dem zweiten Rang landet. (uno)