Wer sind die Bösen?

Dass das am Donnerstagabend ausgetragene Testspiel zwischen dem FC Wil und dem FC Zürich nicht im Bergholz ausgetragen wurde, sorgte für teilweise hitzige Diskussionen. «Da hat doch wieder die Stadt gebremst, oder allenfalls sogar die Bauunternehmung Implenia», spekulierten die einen.

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Dass das am Donnerstagabend ausgetragene Testspiel zwischen dem FC Wil und dem FC Zürich nicht im Bergholz ausgetragen wurde, sorgte für teilweise hitzige Diskussionen. «Da hat doch wieder die Stadt gebremst, oder allenfalls sogar die Bauunternehmung Implenia», spekulierten die einen. «Der Schweizer Fussballverband hat sicher wieder unmögliche Auflagen gemacht», meinten andere.

Die Gründe sind ganz einfach erklärbar: Im Bergholz wird immer noch gebaut und die Arbeiten hätten am Donnerstag wegen dieses Spiels früher beendet werden müssen, um dieselben Bedingungen zu ermöglichen, wie sie an den zwei bisher im Bergholz ausgetragenen Meisterschaftsspielen herrschten. Das konnte die Firma Implenia aus zeitlichen Gründen nicht verantworten und hat sich dafür eingesetzt, dass diese Partie vom Kantonalen Amt nicht bewilligt wurde. Erschwerend für eine mögliche Durchführung kam hinzu, dass an besagtem Tag die Bauabnahme der Eishalle Bergholz war und so die Verantwortlichen des Bauunternehmens zusätzlich absorbiert waren.

Roger Bigger zeigte Verständnis für die Situation und wollte nichts davon wissen, irgendjemandem Schuld zuzuweisen oder böse Absicht zu unterstellen. Zumal die Ansetzung der Partie auch sehr kurzfristig zustande kam. (uno)