«Wenn Niederbüren es wirklich will, dann überlege ich es mir nochmals»: Pascal Frommenwiler stellt sich als Gemeindepräsident zur Wahl

Damit hat niemand gerechnet: An der Podiumsdiskussion am Dienstagabend bringt sich Gemeinderatsmitglied und SVP-Politiker Pascal Frommenwiler ins Rennen um das Gemeindepräsidium von Niederbüren.

Tobias Söldi
Drucken
Teilen
Überlegt sich eine Kandidatur nochmals: Pascal Frommenwiler.

Überlegt sich eine Kandidatur nochmals: Pascal Frommenwiler.

Es war ein bewegter Abend, die zweite Podiumsdiskussion mit Caroline Bartholet und Christoph Koenig, den beiden von der Findungskommission ausgewählten Kandidaten für das Gemeindepräsidium von Niederbüren. Die grösste Überraschung kam kurz vor Ende des Abends. Ein Bürger schlug Pascal Frommenwiler, seines Zeichens Mitglied des Gemeinderates von Niederbüren, SVP-Politiker und Mitglied der Findungskommission, als geeigneten Gemeindepräsidenten vor. «Er hat den Rucksack mit den entsprechenden Werkzeugen. Er ist der Mann, der die Gemeinde führen kann.»

Pascal Frommenwiler, selbst an der Podiumsdiskussion anwesend, ergriff das Wort: Ja, er habe sich in der Tat Gedanken gemacht, als die Stelle als Gemeindepräsident von Niederbüren ausgeschrieben gewesen war. «Ich hätte meine Unterlagen fast eingereicht, aber dann sind sie doch liegen geblieben.» An diesem Abend im Gemeindesaal in Niederbüren aber änderte er seine Meinung:

«Wenn Niederbüren das wirklich will, überlege ich es mir nochmals.»

Seine Kandidatur macht Frommenwiler davon abhängig, wie viele Stimmzettel mit seinem Namen im ersten Wahlgang am 19. Mai eingehen werden. «Entsprechend werde ich mich entscheiden, allenfalls im zweiten Wahlgang als offizieller Kandidat zu kandidieren.»

Mit Frommenwiler sind nun vier Namen im Rennen um das Gemeindepräsidium von Niederbüren im Spiel: Caroline Bartholet aus Oberuzwil, Christoph Koenig aus Aarau sowie Jörg Caluori aus Niederbüren.